Goodwood Revival 2003 – live vom freien Training am Freitag

Goodwood 12:00 Uhr Ortszeit, West Sussex, UK. Nach den ersten Trainingsfahrten und einem Blick auf das Paddock wird es Zeit, eine kurze redaktionelle Vorschau der kommenden Highlights des legendären Goodwood Revival Festivals zu liefern.

Die beigefügten Bilder eine ganze Reihe teilnehmender Fahrzeuge, jedoch werden am Samstag zum Freddie March Memorial Trophy noch Aston DB3S, Jaguar C-types und Fraser Nashs nachrücken.

In der diesjährigen Fordwater Trophy fahren leichtgewichtige Sportwagen der Sechzigerjahre mit. Hier nehmen Fahrer teil, wie Nick Mason im Alfa TZ1, Willie Green im Alfa TZ2, Burkhard von Schenk in einem der vier Porsche 904GTS und Barry Sidery-Smith in dem MGB Le Mans Car, den wir herzlich zu seinem Comeback – nachdem er gerade im letzten Jahr einen schrecklichen Unfall bei der Classic Le Mans erlitten hatte – willkommen heißen.

Eine Vielzahl an Limousinen prägen die St Mary’s Trophy. Stirling Moss wird in einem 1964 Mercedes Benz 300SE fahren, während David Clark sich seinen 1963 Ford Falcon mit dem Schauspieler Rowan Atkinson teilt. Fans von Gerry Marshall werden nicht enttäuscht sein – der großartige Mann fährt seinen Lotus Cortina. Desmond Smail fährt mit dem Gelegenheits-Schauspieler Perry McCarthy einen Audi-Rennwagen. Tony Dron teilt sich seinen Jaguar MkII mit Hugh Price.

Die RAC TT strotz mal wieder vor lauter traumhaften Sportwagen. Nachdem schon 2002 eine Scharr von Ferrari GTOs beim Rennen aufeinandertraf, stehen sie auch in diesem Jahr wieder am Start – mit Fahrern wie Nick Mason und Joe Bamford (Sohn von Sir Anthony) auf einem der 3-Liter Autos, sowie die Teams Tony Dron/Eric Heerema oder Lukas Huni/Carlo Vogele, die mit den 4-Liter LMBs unterwegs sein werden. Favorit in diesem Feld sind die E-types, gefahren von den Teams Fisken/Pirro, Mass/Franklin, Pearson/Fangio II.

Sportwagen der späten Fünfziger Jahre fahren in der Sussex Trophy. Sicher wird der Gewinner des Vorjahres, Tony Dron, mit dem Ferrari 246S Dino sich gegen seine schärfsten Kontrahenten Peter Hardman im 1959 LM DBR1, Gary Pearson in einem „D“ sowie Needell und Graham jeweils in Lister-Jaguars durchsetzen können. Bonhams Besitzer James Knight ist ebenfalls dabei und geht mit einem D-type an den Start.

Das letzte Rennen der Veranstaltung ist die Whitsun Trophy, in der in diesem Jahr nicht weniger als sieben Ford GT40s sowie viele weitere berühmte Fahrzeuge beziehungsweise Fahrer teilnehmen.

Text: Philipp Stodtmeister
Fotos: Steve Wakefield