
Was als innovative Fun-Studie für den Standausflug Anfang 2010 in Detroit Premiere feierte, könnte schon bald Realität werden: der Mini Beachcomber. Laut dem britischen Magazin Autocar wird derzeit die Einführung eines Strand- und Freizeitmobils mit abnehmbarem Dach auf Basis des Mini Countryman geprüft.
Für noch mehr Open-Air-Vergnügen sollen eine versenkbare Heckscheibe und der Verzicht auf eine B-Säule sorgen. Die Fondtüren des Viersitzers sind an der C-Säule angeschlagen, öffnen also gegenläufig. Alternativ wird ein technisch weniger aufwendiger Entwurf diskutiert, der nur eine konventionelle seitliche Tür vorsieht. Wie beim ursprünglichen Konzeptfahrzeug sorgen in beiden Versionen Anbauteile im Offroad-Stil für eine kernige Optik. Die Entscheidung über die Serienproduktion soll Anfang 2011 fallen.
Einen Namen für das SUV-Cabrio gibt es noch nicht. Unternehmensintern wird jedoch die Bezeichnung „Moke“ genutzt, die auf das historische Vorbild verweist. Der Mini Moke war eine bis in die 90er Jahre gebaute, entkernte Version des Kleinwagens. Ursprünglich für das Militär als Ersatz für den Willys Jeep geplant, erwarb sich der ohne Türen und mit einer Stoffmarkise als Dach ausgerüstete Winzling einen Ruf als preiswertes Strand- und Urlaubsauto. Bis heute verrichtet der Moke – vorwiegend in südlichen Regionen – erfolgreich seinen Dienst, unter Enthusiasten gilt er längst als begehrenswerter Klassiker.

Der neue „Moke“ wäre nach Dreitürer, Cabrio, Clubman und Countryman das fünfte Modell der BMW-Tochter. Eine weitere Ergänzung der Modellpalette könnte ein Mini Coupé werden. Eine Studie dazu war bereits auf der IAA 2009 zu sehen.
Text: Holger Holzer
Fotos: Mini
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