Gaggenau Hunidor: Das Zigarrenpiano

Wir leben in einer Zeit des „Extremindividualismus“. Nahezu jeder Gegenstand wird, gleich ob sinnvoll oder nicht, den ganz persönlichen Wünschen des Käufers angepasst und trägt die vermeintliche „Handschrift“ seines Besitzers. Doch nur ganz wenige Dinge tun dies wirklich – der Humidor von Gaggenau zum Beispiel. Wer sich dafür entscheidet, seine edlen Zigarren diesem schwarzen Kästchen anzuvertrauen, kann, wenn er es wünscht, seinen Namen als Intarsie aus Edelstahl dem Humidor hinzufügen.

Den Namen Gaggenau verbindet man in erster Linie mit modernen und eleganten Küchenausstattungen. Der Brückenschlag von der Küche zur stilechten Zigarrenlagerung lässt sich mit der Entwicklung eines Humidors erklären, der auf Kundenwunsch in einen Weinkühlschrank integriert wurde.

Nicht ohne Grund erinnert der Anblick des Kästchens an ein Piano. Zur Herstellung wird der originale Klavierlack der Schimmel Pianofortefabrik verwendet. Das Design des Humidors wirkt sehr puristisch und die Anfertigung von Hand macht jedes Stück zu einem Solitär. Für diese handwerklich bis ins Detail gearbeiteten Unikate verwendet die mit der Herstellung beauftragte Manufactur Poenig nur ausgewählte Materialien, wie die hier eingesetzte 20mm starke Cedrela Odorata, das „spanische Zedernholz“. Seine ätherischen Öle und Eigenschaften unterstützen das Aroma der Zigarre nachhaltig.

Das Herzstück des Gaggenau Humidors ist das elektronisch geregelte aktive Befeuchtungssystem „Hydrocase“; die ausgezeichnete Technik bewirkt eine sichere Lagerung bei optimaler Luftfeuchte. Ein kleiner Ventilator sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der feuchten Luft im Innenraum. Sobald 70% relative Luftfeuchte erreicht sind, schaltet das Gerät das Gebläse ab und ein Lamellensystem verschließt die Austrittsschlitze, so dass eine Überbefeuchtung der Zigarren verhindert wird.

Nun das Wichtigste zum Schluss, was kostet dieser persönliche Humidor? Man bekommt den edlen Kasten für 2.000 Euro inklusive der persönlichen Signatur.

Text: J. Philip Rathgen
Fotos: Gaggenau


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