Fred, Barney und der Fairlane…

„Ring frei für das größte Motorsportspektakel des Jahres“, hieß es am vergangenen Wochenende beim 33. AvD-Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring. Für über 560 Piloten in historischen Renn- und Tourenwagen war die „Grüne Hölle“ erneut Austragungsort zahlreicher spannender Wettbewerbe und Treffpunkt für ausführliche „Benzingespäche“. Mit am Start war auch unser Team Classic Driver, dessen Fahrer Fred und Barney mit einem vermeintlich perfekt präparierten Ford Fairlane an den Start gingen.

Schon am Freitag nahmen Fred und Barney neben 99 weiteren Teams am legendären Historic Marathon 400, einem dreistündigen Lauf, bei dem die Fahrer rund 400 Kilometer zurücklegen, teil. Obwohl der Ford Fairlane im Winter modifiziert wurde, um sich dem Leistungspotenzial der Mitstreiter anzunähern, kam er im Qualifying nur auf Platz neun – des Schusters neue Leisten wollen eben erst eingelaufen sein. Im Rennen pflügte das große Schiff dann förmlich durch die „Grüne Hölle“, steckte die Konkurrenz in die Tasche und Barney übernahm mit seiner überragenden Fahrt durch Sonneschein und Regengüsse die Gesamtführung.

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An Position eins liegend, rollte Barney zum Fahrerwechsel an die Box und Fred machte sich sofort auf, um den Platz zu verteidigen. Nur ein paar Sekunden später folgte das Unerwartete – Fred funkt in die Box: „Das Rad ist ab... weg... vorbei, ich häng hier an der Leitplanke!“ Dies bedeutete den Ausfall für die Führenden; nach zwei gefahrenen Stunden. Untersuchungen durch KJ Tech Services haben später ergeben, dass die Radaufhängung des Fairlane schon vor dem Start bzw. seit Auslieferung technische Mängel aufwies und letztendlich den Ausfall verursachte. Trotzdem hatte unser Team Glück im Unglück – ein paar Meter weiter auf der Strecke beginnt das Schwedenkreuz, dort wäre ein Abflug wohl nicht so glimpflich ausgegangen.

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Nachdem die Schäden am Fairlane über Nacht durch Ersatzteile von BSM behoben werden konnten, rollten Fred und Barney am Samstag erneut an die Strecke. Zum Rheinland-Pfalz-Preis für GT-Fahrzeuge bis 1965 mussten die Teams eine kleine Showeinlage vorführen: den echten Le Mans Start (Zur Erinnerung: Der Rennwagen wird ohne Pilot, der erst nach dem Startzeichen zu seinem Gefährt läuft, den Motor startet und losfährt, aufgestellt). Warum unser Team den längeren der beiden Fahrer dafür auswählte, bleibt ungeklärt. Jedenfalls hat Fred vorher brav geübt, um möglichst schnell seine Gräten zu falten und in den doch engen Käfig des Fairlane zu springen, um für Classic Driver eine gute Figur zu machen. Bei der gekonnten Showeinlage blieb es allerdings auch – den Startplatz und die Platzierung verschweigen wir diesmal einfach.

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Der Sonntag begann mit schlechtem Wetter und spektakulären Rennszenen, die an Regenschlachten vergangener Zeiten erinnerten. Aber Rennfahrer kennen keine Regenpausen. Und so traten auch Fred und Barney beim 2. Lauf des Rheinland-Pfalz Preises an den Start. Doch dem drehmomentstarken Fairlane bot die Strecke nur wenig Grip – am Ende musste sich unser Team mit Rang 23, von dem es auch gestartet war, zufrieden geben.

Im Anschluss an die GT-Rennwagen-Klasse boten sich am Sonntag noch zwei besondere Leckerbissen: Zunächst ging die Königsklasse des Rennsports, die Formel 1, mit historischen Fahrzeugen von 1966 bis 1977 an den Start. Die Piloten lieferten sich auf abtrocknender Piste ein immer schneller werdendes Rennen, das der Spanier Joaquin Folch-Rusinol auf McLaren M23 von 1974 für sich entschied.

Doch sogar den Rennwagen der Königsklasse konnte eine Rennserie noch die Krone aufsetzen. Mit bis zu 8,8 Liter Hubraum, 800 PS Leistung und donnernder Geräusch-Kulisse brachten die CanAm-Fahrzeuge der Baujahre 1966 bis 1976 die Herzen der Motorsport-Fans und den Asphalt des Kurses zum Schmelzen. Am Ende hatte jedoch ein Zweiliter-Wagen die Nase vorn: Sven Barth auf einem Lola T294.

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Etwas zu feiern gab es für das Team Classic Driver an diesem Wochenende übrigens auch ohne Rennerfolg: Die Premiere des Renntransporters auf Basis eines Citroën DS 19. Eine Reportage dazu lesen Sie auf Classic Driver. Darüber hinaus werden wir in Kürze über seinen Auftritt beim Concours d'Elegance (3. und 4. Septemper) in Schwetzingen berichten.

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Kommentar unser Fotografin Nanette Schärf: „560 Starter hinterließen wahrhaftig ihre Spuren auf der Nordschleife. Am Sonntagabend kehrten sie – und unter ihnen die von Erfolg Gekrönten – der „Grünen Hölle“ wieder den Rücken zu. Doch lässt man das Wochenende Revue passieren, wird ganz deutlich, dass hier weniger die Einzelerfolge, als vielmehr das erfolgreiche Zusammenspiel aller Mitwirkenden zählt. Ob Team, Fahrer, Besucher, Streckenposten oder Veranstalter - hier ist jeder ein Sieger, und auch dies unterstellen wir unserem Team Classic Driver. Den nächsten Auftritt haben Fred, Barney & Co. übrigens in Spa, worüber wir selbstverständlich berichten werden.“

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Text: Jan Richter
Fotos: Nanette Schärf


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