Ferrari in Scottsdale, Teil 2: Gooding & Company

Ferrari in Scottsdale, Teil 2: Gooding & Company

Rote Invasion in Arizona: Beim Scottsdale-Sale von Gooding & Company kommen am 20. und 21. Januar 2012 gleich drei Ausnahme-Ferrari unter den Hammer. Star der Auktion ist ein Ferrari 500 Testa Rossa von 1956, der bis zu 2,6 Millionen US-Dollar einnehmen könnte.

Der Name „Testa Rossa“ wird heute vor allem mit dem legendären Ferrari 250 Testa Rossa von 1957 assoziiert. Doch auch schon früher verlieh Ferrari seinen Rennwagen mit den charakteristischen roten Ventildeckeln die „Rotkopf“-Bezeichnung. Einer dieser frühen Exemplare ist der Ferrari 500 Testa Rossa von 1956, der im Januar 2012 in Scottsdale, Arizona versteigert werden soll. Das kalifornische Auktionshaus Gooding & Company weiß potenzielle Bieter mit einer eindrücklichen Historie auf den Rennwagen mit Chassis-Nummer 0650MDTR aufmerksam zu machen: Seinen ersten Sieg könnte der Ferrari bereits 1956 bei seinem Renndebüt bei den 1.000 Kilometern von Monza als Werksrennwagen verbuchen. Anschließend wurde der 500 TR vor allem von privaten Rennteams in den USA eingesetzt – mit seinem Vierzylinder-Motor konnte er in der Zwei-Liter-Klasse große Erfolge erringen. Obwohl der Ferrari primär auf amerikanischen Rennstrecken wie Paramount und Laguna Seca startete, ist er für historische Rennen wie die Le Mans Classic oder das Goodwood Revival qualifiziert. Der Schätzpreis liegt bei 2,1 bis 2,6 Millionen US-Dollar.

Ferrari in Scottsdale, Teil 2: Gooding & Company

Neben dem Testa Rossa hat Gooding & Company in Scottsdale noch weitere Sportwagen-Klassiker aus Maranello im Verkauf – etwa einen Ferrari 500 Superfast von 1965 für 950.000 bis 1,25 Millionen US-Dollar und den hier gezeigten, atemberaubenden Ferrari 275 GTB/4 Competizione Speciale von 1967, dessen Schätzpreis auf Anfrage verraten wird.

Weitere Informationen unter www.goodingco.com.

Text: Steve Wakefield
Fotos: Copyright and courtesey of Gooding & Company / Pawel Litwinski / Scott Nidermaier