Ferrari: Rennen für 2003

Maranello, 31. Oktober 2002 – Die Ferrari Challenge Pirelli Trophy endete vor nicht ganz zwei Wochen, während das internationale Finale für die 2002-Serien auf der Santa Monica di Misano Adriatic Rundstrecke stattfand. Die größten Auszeichnungen gingen an den Italiener Luigi Moccia (Motor) in der Pirelli Trophy und Thomas Kemenater im Shell Cup.

Ferrari: Rennen für 2003 Bereits jetzt hat die Racing Owners Division von Ferrari den Terminkalender für die italienischen Serien 2003 veröffentlicht. Die Saison wird am 29. und 30. März auf der „Enzo und Dino Ferrari“-Rundstrecke beginnen und am 18./19. Oktober mit der traditionellen „Tutte le Ferrari in pista“ („Alle Ferraris auf der Piste“) auf der Mugello-Rundstrecke enden.
Hier der vollständige Terminplan:


29. – 30. März Imola
12. – 13. April Mugello
10. – 11. Mai Misano
07. – 08. Juni Monza
12. – 13. Juli Zeltweg
20. – 21. September Vallelunga
18. – 19. Oktober Mugello

Washington Ferrari berauscht Grand American

Ferrari: Rennen für 2003 Daytona Beach, Fl, 11. November 2002 – Das Washington-Team der Scuderia Ferrari, gesponsert von Girard-Perregaux, beendete seine erste professionelle Rennsaison im Ferrari 360 GT mit einem Sieg beim GrandAmerican GT Team-Wettbewerb. Teamfahrer Bill Auberlen und Cort Wagner holten den Doppelsieg bei der GrandAmerican GT Fahrer-Wertung. Das Team stellte einen neuen GrandAm-Rekord mit fünf aufeinanderfolgenden GT-Siegen auf. Wagner dominierte das Rennen bereits nach der ersten Runde. „Ein Traum wurde wahr“, so Wagner. „In einem Ferrari eine Meisterschaft zu gewinnen, ist ein Kindheitstraum. Das ganze Team – jeder einzelne – war absolut sagenhaft. Und dass wir im ersten Rennjahr von Girard-Perregaux gesponsert werden, macht die Sache perfekt.“

Auberlen schloss nach der ersten Runde zu Wagner auf und leitete somit den Doppelsieg ein. Mit über einer Sekunde Vorsprung fuhr Auberlen die schnellste GT-Runde. „Was für eine Meisterschaft. Unglaublich. Wer hätte gedacht, dass Allie Ash (Team-Besitzer) mit einem brandneuen Auto, einem neuen Team und einer neuen Gruppe von Fahrern die Meisterschaft gewinnen würde. Das Team hat ebenso wie die Fahrer sehr viel gelernt in diesem Jahr. Mitte der Saison waren wir so schnell, dass wir kaum ein Rennen verlieren konnten. Diese Jungs sind einfach großartig.“

Die schönsten der Welt: 575M Maranello und Maserati Coupé

Maranello, 14. November 2002 – Diese Woche traf sich die internationale Jury von „Automobilia“ in Mailand, um 40, in verschiedenen Kategorien antretende Fahrzeuge zu bewerten. Die Jury setzte aus Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst und Design zusammen, so z.B. Gillo Dorfles, Heinz Mack und Bruno Sacco sowie Repräsentanten aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, den Vereinigten Staaten und Peru. Den Vorsitz führte Bruno Alfieri. Gewählt wurden die Sieger für den Preis „Schönstes Auto der Welt 2002“. Die Kategorie für Sportfahrzeuge wurde vom Ferrari 575M Maranello mit insgesamt 16 Punkten gewonnen. Daneben verzeichnete er die größte Stimmenzahl für den Gesamtfavorit. Auf den zweiten Platz kam der Maserati Coupé mit zehn Punkten.

Für die Ferrari-Gruppe ist das eine wichtige Entscheidung, welche die Bemühungen der beiden Marken bezüglich technischen Innovationen und Stil bestätigte. Diese wurden in enger Zusammenarbeit mit den weltweit wichtigsten Vertretern für italienisches Design und Stil erreicht: Pininfarina im Fall des Ferrari 575M und Giugiaro für das Maserati Coupé.

Die Preisübergabe findet im März nächsten Jahres in Mailand statt.

Bericht und Fotos: Ferrari – Nachdruck und Vervielfältigung untersagt.