Ferrari 599 China bringt 1,2 Millionen

Der von Lu Hao gestaltete Ferrari 599 China ist bei einer Auktion in Peking für 1,2 Millionen Euro versteigert worden. Das im Stil chinesischer Porzellankunst bemalte Einzelstück soll italienische mit fernöstlicher Tradition verbinden und nebenbei die Expansion der Sportwagenmarke aus Maranello auf den wachsenden asiatischen Markt zelebrieren.

Momentan produziert Ferrari eine limitierte Version des F599 GTB Fiorano mit speziellen Modifikationen für den chinesischen Markt (Classic Driver berichtete). Das erste Modell aus der limitierten Serie wurde durch den bekannten chinesischen Künstler und Ferrari-Fahrer Lu Hao im Stil seltener „Ge Kiln“-Porzellanarbeiten aus der Songy-Dynastie verziert. Die jadefarbene Glasur, mit der die Karosserie des Ferrari überzogen wurde, ist von feinen, verschieden tiefen Rissen durchzogen. Laut Ferrari symbolisiert diese Materialität und Struktur in China „die Qualitäten eines echten Gentleman“.

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Am 3. November wurde das 620 PS starke Kunstwerk im Rahmen eines Gala-Dinners in der „Red Gate Gallery“ in Peking für rund 1,2 Millionen Euro an einen unbekannten Bieter aus Shanghai versteigert. Neben dem Sportwagen kamen auch ein von Michael Schumacher unterschriebener Helm und Rennoverall von Giancarlo Fisichella zum Aufruf. Ein Teil des Erlöses soll es besondert talentierten Studenten des Studienganges „Automotive Engineering“ an der Tsinghua University in Peking ermöglichen, ihr Studium an der Polytechnischen Universität von Mailand fortzusetzen und während eines Praktikums bei Ferrari auch praktische Erfahrungen zu sammeln.

Text: Jan Baedeker
Fotos: Ferrari



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