Ergebnisse der Mille Miglia 2005

Luciano Viaro und Maurizio de Marco sind die glücklichen Sieger der 23. Mille Miglia. Auf einem Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport, Baujahr 1928 (Startnummer 34), triumphierte das italienische Team nach einem heißen Gefecht mit dem Argentinier Carlos Sielecki. Das Fahrergespann Sanchez-Zinny/Neme fuhr als Drittes ins Ziel.

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Für den 63-jährigen Luciano Viaro und Maurizio De Marco (52) ging mit dem Sieg der Mille Miglia 2005 ein langer Traum in Erfüllung. Luciano Viaro trat als offizieller Fahrer des Alfa Romeo Museums an den Start. Der ehemalige Rennfahrer legte kurz vor dem Ziel einen spektakulären Endspurt ein, der den anwesenden Zuschauern wohl unvergesslich bleiben wird. Als der Alfa Romeo die Ziellinie in Brescia überquerte, wurde das Team von tausenden Fans bejubelt und gefeiert.

Der Ausgang des Rennens war ungewiss, bis Viaro das argentinische Team Carlos Sielecki und Juan Hervas im 1923er Bugatti T23 (Startnummer 5) auf der Strecke in Modena ins Visier nahm. Nach 32 Zeitkontrollen führten die Italiener mit 61 Punkten vor dem Team aus Argentinien. Hinter den Drittplatzierten Fernando Sanchez-Zinny und Ernesto Adolfo, ebenfalls Argentinier, im Alfa Romeo 6C 1750 GS von 1930 (Startnummer 48) überquerte der Alfa-Fahrer Claudio Scalise aus Buenos Aires das Ziel. Insgesamt waren ganze fünf argentinische Fahrer unter den Top Ten.

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Mit dem Sieg Luciano Viaro und Maurizio de Marco gewinnt erstmalig nach 28 Jahren wieder ein Alfa die prestigereiche Rallye.

Die Top Ten der Mille Miglia 2005:

1. Viaro-De Marco (Alfa Romeo 6C 1500 SS 1928) 12.801 Punkte
2. Sielecki-Hervas (Bugatti T23 Brescia 1923) 12.740 Punkte
3. Sanchez-Zinny (Alfa Romeo 6C 1750 GS 1930) 11.293 Punkte
4. Scalise-Scalise (Alfa Romeo 6C 1750 GS 1931) 11.017 Punkte
5. Imbert-Imbert (Ferrari 250 MM Vignale1955) 10.499 Punkte
6. Sucari-Celada (Maserati 4CS 1100, 1934) 10.307 Punkte
7. Perbellini-Perbellini (Jaguar Biondetti S 1950) 10.014 Punkte
8. Colombetti-Sanchez (Aston Martin 2 Litre 1937) 9.733 Punkte
9. Gaburri-Gaburri (OM 665 TT 1928) 9.715 Punkte
10. Giansante-Ferracin (Porsche 550 A RS 1957) 9.712 Punkte

Text: Jan Richter
Fotos: Mille Miglia / Ulrich Schödel


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