Editor's Choice: Bizzarrini 5300 Strada

Editor's Choice: Bizzarrini 5300 Strada

Das Wochenende: Man schenke uns Zeit, eine lange, sehr lange und kurvenreiche Straße. Das Wetter, es soll an diesen Tagen gut sein. Denn man gebe uns diesen Bizzarrini 5300 Strada. Die Zündschlüssel stecken. Wir nehmen Platz. Und starten. Das Ergebnis: perfekte Feiertage.

Wie geht es Ihnen dabei – beim Anblick eines Bizzarrini? Sobald mir bei einer Car-Trophy oder Concours-Veranstaltung einer dieser wahnsinnigen Sportwagen über den Weg fährt, muss ich einen Moment inne halten. Alles an diesem Fahrzeug wirkt unglaublich, eine Spur überdreht, beinahe irreal. Das Sinnbild automobiler Hybris? Nicht ganz. Denn der 5300 Strada ist Realität. Glücklicherweise.

Zu verdanken haben wir dieses fantastischen Sportgeräts einem gewissen Giotto Bizzarrini. Man darf sagen: Der 1926 in der Provinz Livorno geborene Italiener ist ein begnadetes Multitalent, vielleicht sogar ein Genie. Er arbeitete für Alfa, für Iso, für Lamborghini und Ferrari. Er schuf den vielleicht berühmtesten Ferrari-Sportwagen überhaupt: den 250 GTO. Für viele ist diese Ikone die präzise Blaupause des italienischen Supersportwagens. Nicht so für Bizzarrini. Denn für ihn stellte der 5300 GT Strada erst die konsequente Weiterentwicklung des Ferrari dar. Ein V8-Motor, der in diesem Fall laut dem Anbieter Movendi gut 370 PS leistet, treibt den 5300 Strada an.

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Das hier angebotene Fahrzeug in der für die Zeit sehr seltenen Farbkombination Silber/Schwarz wurde im Februar 1966 in die Schweiz ausgeliefert. 1982 ging das Auto in die USA. Nach einem Unfall folgte in Italien die sorgsame Restaurierung, bevor das Auto in die Sammlung eines Unternehmers aus Varese gelangte. Der Anbieter beschreibt das Auto als in einem perfekten Zustand befindlich. Genau das richtige Gefährt für die Feiertage! Zum Angebot klicken Sie hier.

Lesen Sie hier einen Fahrbericht über den Bizzarrini 5300 GT America.

Text: Mathias Paulokat
Fotos: Movendi