Direkt zum Inhalt

Magazin

Editor’s Choice: Tojeiro Bristol Sports Racer

Editor’s Choice: Tojeiro Bristol Sports Racer

Leider können wir an dieser Stelle nicht über die gesamte ruhmreiche Rennkarriere des Tojeiro Bristol Sports Racer berichten, dazu fehlt uns schlicht der Platz. Doch auch ein kurzes Porträt des historischen Rennwagens vom britischen Händler H&H sollte Überzeugung leisten.

Im Jahre 1950 bat der in London tätige Autohändler und zugleich sehr talentierte Clubsport-Rennfahrer Cliff Davis den Konstrukteur John Tojeiro ein Sportwagen-Chassis aufzubauen, in dem ein Zweiliter-Bristol-Motor Platz finden sollte. Das Resultat: der Tojeiro Bristol. Das Auto besaß eine elegante Aluminium-Karosserie, ganz im Stil einer damaligen Ferrari Barchetta, und wurde mit der Kennung „LOY 500“ für die Straße zugelassen. Der Bristol war fahrdynamisch gut ausbalanciert und daher außergewöhnlich schnell unterwegs. Dieses Potenzial sollte sich bewährt machen: Beim Dutch Grand Prix konnte sich der Rennwagen im „Support Race“ gegen die Zweiliter-Maserati durchsetzen und gewann den Lauf – um nur einen der zahlreichen Erfolge zu nennen.

Davis schlug Tojeiro vor, auf der Basis des Rennwagens ein Kleinserienmodell zu entwickeln, damit etwas Geld in die Kasse floss. Tojeiro stimmte zu und präsentierte das Auto bei AC Cars Ltd., die zu der Zeit gerade nach einem neuen Projekt Ausschau hielten. Die Geschäftsleitung war begeistert und sah in dem Tojeiro Bristol das Sportwagendesign von morgen. Kurze Zeit später wurde das Serienmodell bei der London Motorshow als AC Ace präsentiert. John Tojeiro erhielt pro Auto eine Lizenzgebühr von fünf Pfund.

Zum Angebot klicken Sie hier. Den gesamten Fahrzeugbestand des Händlers finden Sie im Classic Driver Marktplatz.

Text: Classic Driver
Fotos: H&H Private Sales

Watch our latest YouTube videos