Snapshot, 1973: Noch ist nicht alles verloren für Team JCB in Le Mans

Es ist Juni 1973 und nach einer kampferfüllten Nacht in Le Mans scheidet der Ferrari Daytona des Teams JCB (J.C. Bamford Excavators Ltd.) mit Getriebeschaden aus dem 24-Stunden-Rennen aus. Doch dem Rennpferd war noch eine zweite Karriere beschieden.

Es lief bis dahin so gut für die beiden Briten Willie Green und Neil Corner. In ihrem von den Strapazen der Nacht gezeichneten Ferrari Daytona 365 GTB/4 lieferten sie dem BMW Coupé von Hans-Joachim Stuck und Chris Amon ein Duell, dass jeder glückliche Zeitzeuge bis heute in lebhafter Erinnerung behält. Es endete, als in den frühen Morgenstunden das Getriebe des Ferrari den Dienst quittierte und stattdessen das vom französischen Ferrari-Importeur Charles Pozzi genannte Schwesterauto mit Claude Ballot-Lena/Vic Elford den Sieg in der GT-Klasse des zum 50. Mal ausgetragenen Langstreckenklassikers errang. Dennoch war die Show damit nicht vorüber. Denn dank eines von Anthony Bamford geschnürten Sponsorendeals mit Corgi lebte der Frontmotor-Ferrari mit Startnummer 33 als Modellauto weiter – zur Inspiration der nachwachsenden Rennfahrergeneration. 

Foto: R. W. Schlegelmilch via Getty Images

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