Snapshot, 1973: Ist das ein Vogel? Nein, der verrückte James Bond!

Es ist 1973, und am Set für den nächsten James Bond-Thriller „Leben und sterben lassen“ in den Sümpfen von Louisiana hat Stuntman Jerry Comeaux in der Rolle des fliegenden 007 gerade einen neuen Weltrekord für den längsten Sprung in einem Motorboot erzielt – 36,5 Meter.

Das Drehbuch lässt James Bond auf der Flucht vor Sheriff Pepper von einem Bajou zum nächsten springen. Doch dann kommt ein Riesensatz, der selbst für Roger Moore des Guten zu viel ist. Also übernimmt Stuntman Jerry Comeaux ein und klemmt sich hinters Lenkrad eines der 26 für den Film angeschafften Glastron Sportboote – speziell modifiziert, um sie in der Luft stabiler zu halten. Nach über 100 Trainingssprüngen geht es an die letzte Einstellung – und alles klappt wie am Schnürchen. So optimal, dass Comeaux mit 36,5 Metern einen neuen Weltrekord im Motorbootweitsprung aufstellt - der erst drei Jahre später gebrochen wird. Also wenn das kein Show business ist, was dann?

Foto: Bettmann via Getty Images