Snapshot, 1972: Winkt Chris Amon heute endlich das Glück?

Der Le Mans-Sieg von 1966 scheint nur noch eine ferne Erinnerung für Chris Amon zu sein, der sich hier auf den GP Monaco 1972 konzentriert. Kommt heute der Tag, an dem er endlich ganz oben auf dem Podest steht?

Gebremst von technischen Defekten, Teamwechseln zur falschen Zeit und schlicht unglaublichem Pech – Chris Amon wird in die Geschichte des Motorsports als bester Allroundfahrer eingehen, der nie ein Formel 1-Rennen gewinnen konnte. Der „Kiwi“ bestritt insgesamt 96 Grand Prix, holte dabei 83 WM-Punkte, startete fünf Mal aus der Pole-position, fuhr drei Mal die schnellste Runde und kam jedoch über drei zweite Plätze (1968 einmal auf Ferrari, 1970 zwei Mal auf March) nicht hinaus. Nur einmal wurde er als Sieger abgewunken – doch zählte der GP von Argentinien 1971 in jenem Jahr nicht zur WM. So bleiben neben dem Le Mans-Sieg auf dem Ford GT40 mit Landsmann Bruce McLaren Siege bei den 24 Stunden von Daytona 1967 (mit Lorenzo Bandini auf Ferrari) und der Triumph mit Hans-Joachim Stuck im BMW 3.0 CSL beim 6 Stunden Rennen auf dem Nürburgring 1973 die Highlights einer langen Karriere.  

Mit Trauer haben wir vernommen, dass Chris Amon in der letzten Woche in seiner Heimat Neuseeland im Alter von 73 Jahren gestorben ist. 

Foto: Rainer W. Schlegelmilch via Getty Images

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