Snapshot, 1969: Marisa Berenson gönnt sich eine Pause

Es ist November 1969 und eine strahlende Marisa Berenson entspannt sich im Rolls-Royce ihres Fotografen und Liebhabers Arnaud de Rosnay. Sie trägt Chanel, der Rücksitz Leopardenfell. Was könnte den Glamour, die Exzentrik und das verrückte Leben der jungen Society-Lady besser ausdrücken?

Blitzlichter sind dem Model und der angehenden Schauspielerin Marisa Berenson sehr vertraut. Mit fünf Jahren hatte sie zusammen mit ihrer Schwester einen ersten Auftritt auf den Seiten der „Vogue”. Schon als Teenager wurde sie seitdem als „It Girl” gefeiert. Dabei hat sie eine nachhaltige und erfolgreiche Karriere noch vor sich, denn in einem Jahr wird sie vom großen Regisseur Luchino Visconti für die weibliche Hauptrolle in „Tod in Venedig” auserkoren werden und sie erhält Nominierungen für den Golden Globe und die britischen BAFTA-Filmpreise für ihre Rolle in Bob Fosses „Cabaret”. Kein Wunder, dass Yves Saint Laurent mit seinem Gespür für Stil sie als Ikone der siebziger Jahre ausruft.

Foto: Arnaud de Rosnay / Condé Nast via Getty Images