Brettspiele de Luxe: Rien ne va plus!

Klassische Spiele für den Coffee Table feiern ein Comeback: doch diesmal geben sich die Brettspiele stilbewußt. Die neuesten Editionen kommen von den Modehäusern Gucci und Hermès - eine Prise Luxus für den Grips.

Es kann nie schaden, ein paar gute, alte Brettspiele zur Hand zu haben. Sei es, weil das Wochenende auf dem Lande mal wieder verregnet ist, oder weil man einfach Lust hat, sich mit den Liebsten bei diesem traditionellen Vergnügen zu messen. Ein Glas Wein, ein klassisches Brett, und die Spiele können beginnen. Wer beim Wettkampf nicht auf Stil verzichten will, für den gibt es jetzt vom italienischen Luxushersteller Gucci ein aufwändiges Damespiel aus Leder, das Fashionistas wie Spieleenthusiasten begeistern dürfte.

Brettspiele de Luxe: Rien ne va plus!

Das Spielfeld, das sich zusammenrollen lässt, ist aus schokoladefarbenem Leder mit einer dunkelbraunen Guccissima-Ledereinfassung. Die elfenbeinfarbenen und braunen Spielfiguren tragen den typischen Gucci-Stempel. Zum exklusiven Set gehören ebenfalls ein brauner Lederbeutel und ein Etui. Dame mag vielleicht kein besonders schwieriges Spiel sein, aber in dieser Ausführung ist allein das Aufstellen ein optischer Genuß.

Brettspiele de Luxe: Rien ne va plus!

Wem der Sinn nach mehr geistiger Anregung steht, für den hat das Haus Hermès ein beeindruckendes Schachspiel gestaltet, das Stilbewußte und Großmeister gleichermaßen begeistern dürfte. Die Figuren sind handgefertigt aus brasilianischem Rosenholz und Mahagoni, das Brett wurde aus Clemence-Taurillon-Leder gefertigt - wie auch die berühmten Kelly- und Birkin Bags. Das Schachset ist zugleich funktional und elegant und überzeugt durch sein zeitgemäßes Design. Vielleicht inspiriert es sogar die Spielenden zu Höchstleistungen. Jedenfalls ist es so schön, daß man es nach einem Remis oder einem Sieg nicht wegräumen möchte, sondern als Eyecatcher im Wohnzimmer stehen lässt.

Brettspiele de Luxe: Rien ne va plus! Brettspiele de Luxe: Rien ne va plus!

Keine Lust auf Dame oder Schach? Wie wäre es dann - gerade in diesen Zeiten - mit einer Runde Monopoly? Die britische Designfirma Linley, die schon eine ganze Reihe von Brettspielen luxuriös interpretiert hat, nahm sich jetzt auch dieses Familienklassikers an. Das exklusive Set von Linley hat nicht nur ein Brett aus Leder, sondern einen dezenten Mechanismus, mit dem sich die Spielfläche leichter drehen lässt. Die Stücke können unter dem Brett bequem verstaut werden. Außerdem kann man aus elf Farben auswählen, um seinem Spiel die persönliche Note zu verleihen. Das Linley-Monopoly kostet umgerechnet über 5.000 Euro - es empfiehlt sich, über Los zu gehen.

Brettspiele haben seit Jahrhunderten nichts von ihrem Reiz verloren, selbst Spiele-Apps für Smartphones und virtuelle Games konnten sie nie wirklich gefährden. Das Schöne an den neuen Designer-Sets ist, daß man wenigstens mit Stil verlieren kann.

 


Fotos: Hersteller

Gucci: www.gucci.com

Linley: www.linley.com

Hermès: www.hermes.com