Baden mit Jayne Mansfield (und ihren Schwestern)

Was tun, wenn sich im Pool hinter dem Haus nicht eines, sondern gleich 50 Exemplare der Kurvenkönigin Jayne Mansfield räkeln?

Die Argumente, mit denen Jayne Mansfield in den 1950er Jahren ganz Hollywood zum Schwitzen brachte, waren so einfach wie eindrucksvoll. Als erste Sexbombe der Nation – und Inspirationsquelle für zahllose Barbie-Puppen – ließ sie sich 1957 direkt am Sunset Boulevard in Beverly Hills einen Pink Palace bauen, der an Frivolität und Kitsch kaum zu überbieten war: Kleine Amor-Statuen mit Pfeil und Bogen vor pinkfarben fluoreszierende Lichtern begrüßten berühmte Besucher wie Robert und John F. Kennedy, und wer von der Hausdame eingelassen wurde, schritt über pinkfarbene Felle, tauchte seinen Kelch in den Champagner-Springbrunnen und landete – mit etwas Glück – sogar in der herzförmigen Badewanne!

Ihr zweiter Ehemann, der Klempner und Bodybuilder Mickey Hargitay, baute seinem Kurvenstar schließlich im Garten einen ebenfalls herzförmigen Swimmingpool. Dort ließ sich „Die Mansfield“ schließlich vom Magazin LIFE ablichten. Die mediale Aufmerksamkeit teilte sie natürlich höchstens mit sich selbst – statt Badeenten räkelten sich im türkisfarbenen Chlorwasser mehr als drei Dutzend aufblasbare Mansfield-Klone. 

 

Photos: Getty Images

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