Classic Driver Marketplace Essentials: Klassische Rennwagen



In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der historische Motorsport von einem Special-Interest-Hobby zu einem millionenschweren Geschäft entwickelt. Mit einer Auswahl historischer Rennfahrzeuge aus dem Classic Driver Marktplatz blicken wir zurück auf eine Epoche, in der noch wahre Gentleman-Driver hinter’m Volant saßen. Eine Auswahl, die nicht nur den Puls beschleunigt...



Porsche 904 GTS

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Der Porsche 904 überraschte 1964 die Rennsport-Gemeinde. Denn bislang war Porsche im Rennsport für Fahrzeuge mit leichtem Gewicht, Rohrrahmen und einer besonderen Aluminium-Karosserie bekannt. Das neue Chassis mit der Karosse aus Glasfaser kam daher unerwartet. Dennoch stellten sich bald Rennerfolge ein. Diese wurden sowohl von Werksfahrern als auch von Privatleuten errungen. Im Frühjahr 1964 gewannen das Team aus Colin Davis und Antonio Pucci die Targa Florio. Weitere Siege folgten im Laufe der Jahre.

Das hier gezeigte Fahrzeug wurde ursprünglich im Juni 1964 in die USA ausgeliefert und eignet sich nun für Einsätze wie bei der Le Mans Classic oder der Tour Auto, bei welcher das dieser Rennwagen bereits im Jahr 2011 teilnahm... zum Angebot >>



De Tomaso Pantera Gruppe IV

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Der Nachfolger des innovativen Mangusta, der De Tomaso Pantera, war ein Fahrzeug, welches konventioneller konstruiert war als sein Ahne. Das machte ihn sowohl alltagstauglich als auch interessant für Renneinsätze. Entsprechend lang fiel der Produktionszeitraum aus. Der Pantera wurde von den 1970er Jahren bis in die frühen 1990er Jahre gebaut. Als Rennfahrzeug trug der Wagen meist einen Ford-V8-Motorblock als Mittelmotor unter der Karosse. Diese Kombination bestach durch eine gute Gewichtsverteilung und Aerodynamik. So nahmen Pantera in der Gruppe IV in Le Mans, bei Rennen auf dem Nürburgring oder in Spa-Francochamps teil.

Das hier vorgestellte Auto ist das einzig bekannte, welches als Werksrennwagen eingesetzt wurde. Die Fahrzeuggeschichte weist beeindruckende 90 Siege auf – darunter der erste Platz bei dem Giro d´Italia im Jahr 1973 und den European GT Championships im Jahr 1975... zum Angebot >>



Renault Alpine GTA, Europe Cup Winner 86/87/88, ex-Sigala

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Diejenigen unter Ihnen, welche internationale Rennveranstaltungen in den späten 1980er Jahren besuchten, werden sich noch bei den Vorläufen zu den Hauptrennen an den Anblick dutzender Renault Alpine GTA erinnern, die dicht aneinander gedrängt über die Rennstrecke donnerten.

Die Rennwagen mit Glasfaser-Karosse trugen einen V6-Turbomotor in der Mitte. Damit waren sie kraftvoll genug, um in der europäischen Cup-Serie eine bedeutende Rolle zu spielen. Der in Sizilien geborene Massimo Sigala galt als Experte am Steuer eines Racing GTA und gewann den europäischen Pokal in den Jahren 1986, 1987 und 1988. Bei dem hier zum Verkauf stehenden Fahrzeug handelt es sich um den Siegerwagen aus dem Jahr 1988... zum Angebot >>



Ferrari 308 GTB Gruppe B

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Mit dem Ferrari 308 GTB hatte Ferrari eine perfekte Basis für Rennfahrzeuge in der neu vorgestellten Gruppe B im Stall. Der Ferrari wies einen für beachtliche Leistungssteigerung geeigneten Mittelmotor, eine gut ausbalancierte Gewichtsverteilung und wirksame Bremsen und Fahrwerk auf. Obwohl der Wagen nicht die Potenz eines 288 GTO mitbrachte, gewannen entsprechend aufgerüstete 308 GTBs schon bald europäische Rallyes.

Der hier gezeigte Rennwagen wurde zuletzt in Spanien bei Rallyes eingesetzt und präsentiert sich in einem sehr guten Gesamtzustand. Das Auto weist zudem viele von Michelotto homologierte Teile auf und ist „ready to race“... zum Angebot >>



Ferrari 500 Mondial Pinin Farina Spider

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Der nordamerikanische Markt war in den 1950er Jahren für Marken wie Ferrari, Maserati und Porsche hoch profitabel. Diese europäischen Hersteller boten seinerzeit Sportwagen aus dem Katalog, die sich für wohlhabende amerikanische Kunden als Hobby-Rennfahrzeuge geradezu anboten.

Der hier gezeigte Ferrari 500 Mondial Pinin Farina Spider ist ein solcher Vertreter dieses Genres. Ursprünglich wurde das Auto an den bekannten Playboy Porfiro Rubirosa ausgeliefert, gelang jedoch schon bald in die USA. Dort erwarb unter anderem kein geringerer als Phil Hill den Wagen. Das Auto hatte ursprünglich einen Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum. Der Motor wurde jedoch schon bald gegen ein stärkeres Drei-Liter-Aggregat getauscht... zum Angebot >>



Ford GT 40

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Der Ford GT 40 gilt als legendärer Ferrari-Gegner und ehemaliger Le-Mans-Klassiker. Die „40“ steht dabei für die Höhe des Fahrzeugs, gemessen in Inch. In den 1960er Jahren stellte der Ford GT 40 schlicht eine Sensation dar und fuhr viele Kontrahenten in Grund und Boden. Geld spielte bei der Konstruktion kaum eine Rolle, modernste Verfahren und Techniken kamen bei Entwurf und Produktion zum Einsatz. Erst spätere Chaparral und Porsche 917 konnten dem GT 40 Einhalt gebieten.

Ford GT 40 wurden dabei sowohl als Werksrennwagen wie auch von vermögenden Privatfahrern eingesetzt. Dieses Fahrzeug lief unter der Flagge von Ford France. Erstmals saß der zukünftige Formel-1-Konstrukteur Guy Ligier am Steuer... zum Angebot >>



Maserati A6GCS

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Für diejenigen, die es sich leisten konnten, war die unmittelbare Nachkriegszeit im historischen Rennsport sicherlich die spannendste Phase im Motorsport überhaupt. Allerdings auch die gefährlichste.

Maserati war in jenen Tagen als Hersteller von Rennfahrzeugen für den Kundeneinsatz bekannt. Einige sehr vermögende Kunden erhielten auch straßenfähige Modelle. Zudem lancierte Maserati eine Kampagne zum Start bei der Formel 1. Hier gingen die Rennboliden 250F an den Start. Fahrzeuge wie der A6GCS waren erste Wahl für solvente und hoch ambitionierte Rennfahrer im Kundensport. Die Rennwagen sorgten auch dafür, dass Maserati einigen Cash Flow generieren konnte, mit welchem auch das Single-Seater-Programm finanziert wurde... zum Angebot >>



Alfa Romeo Tipo 33/2 "Daytona"

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Gestatten Sie abschließend ein Kapitel zur Legendenbildung. Denn was Alfa Romeo und Autodelta in den glorreichen Jahren des Rennsports hervor brachten, war einfach faszinierend. Der Tipo 33 war eines jener Fahrzeuge, welches auf Langstreckenrennen zum Einsatz kam. Zunächst war das Auto mit einem Zweiliter-V8-Motor ausgerüstet, dann kam ein Dreiliter-V8 und später ein flachbauender V12 zum Einsatz.

Anfang 1967 gelang es Autodelta tatsächlich, die mächtigen Werks-Porsche in der Zweiliter-Klasse beim 24-Stunden-Rennen in Daytona zu schlagen. Hier gelangte auch das Suffix „Daytona“ in die Fahrzeugbezeichnung der frühen Modelle des Tipo 33/2. Der hier angebotene Rennwagen stellt eine wirkliche Rarität dar. Beachtlich viel der individuellen Historie ist bekannt und dokumentiert. Dazu zählt auch der Gesamtsieg von Vaccarella/Zeccoli beim Rennen in Imola im Jahr 1968. Zwei weitere Alfa 33/2 obsiegten damals auf den Plätzen 2 und 3 und bescherten eine alfarote Konstellation auf der Siegertreppe... zum Angebot >>





Text: Classic Driver (aus dem Englischen von Mathias Paulokat)
Fotos: Händler