Chrysler in Detroit: US-italienische Freundschaft

Nach dem Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns scheint sich das Blatt auch für Chrysler wieder zu wenden. Die Automesse in Detroit dient dabei noch vorwiegend als Bühne für Modelle, bei denen Leistung und eindrückliches Auftreten im Vordergrund steht.

Neben dem geradlinig gezeichneten Chrysler 300 und seinem Schwestermodell Dodge Charger treten überarbeitete Geländewagen wie der Dodge Durango und der Jeep Compass auf den Plan. Der Chrysler Sebring steht nun nach einer umfassenden Überarbeitung als Chrysler 200 im Programm. Die neuen Modelle besitzen auch für Europa Relevanz. Der Chrysler 300 soll hier als Lancia vermarktet werden, der Chrysler 200 könnte auch als Fiat kommen. Auch die Van- und Crossover-Modelle der Amerikaner könnten unter dem Label einer der beiden italienischen Marken in Europa auftreten.

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Der Technik-Transfer findet übrigens eine sichtbare Ausprägung in der vom deutschen Zulieferer Schaeffler mitentwickelten Multi-Air-Ventilsteuerung, die den Verbrauch senkt und das Ansprechverhalten verbessert. Die innovative und effiziente Technik wird demnächst auch im Chrysler-Vierzylinder-Weltmotor und im V6-Pentastar verwendet.

Text: Jens Meiners
Foto: Chrysler