Bonhams Aston Martin Auktion 2003 - Vorschau

Die jährliche Bonhams Auktion beim „Works Service“ in Newport Pagnell ist mittlerweile ein fester Bestandteil der „Aston Saison“. In diesem Jahr hat das Montpelier St Team mit Unterstützung von Aston Spezialist Nicholas Mee eine solide Auswahl an Fahrzeugen zusammen getragen, angeführt von dem Ex-James Bond Vanquish und einem seltenen LHD DB4GT in „Kriegsbemalung“.

Wie gewöhnlich beginnt die Veranstaltung mit der Automobilia Versteigerung. Die ausgewogene Mischung aus Taschen, Modellen und Fotografien beinhaltet auch Bilder wie das „Targa Abruzzo – Count Giovanni Lurani im Aston Martin Ulster 1935“ von Michael Wright. Die Schätzungen liegen bei 1.400 – 1.700 Euro. Ebenfalls sind Gegenstände mit Verbindung zu James Bond ein Bestandteil der Automobilia Versteigerung, so kommen sowohl das Original Filmposter als auch Spielchips aus „Golden Eye“ unter den Hammer. Potenzielle Bieter für das Los 144 könnten Probleme beim Ausfuhr ihres Kaufes mit dem Zoll bekommen. Es handelt sich um einen Opium Sack aus dem Film „The Living Daylights“, der 10 KG „Opium“ fasst und für 140 bis 210 Euro versteigert wird.

Den Anfang der Fahrzeug Versteigerung macht genau wie im letzten Jahr, ein „Junior“ Aston Martin V8 Volante. Das Maßstabs-Auto stammt aus einer Serie, die an junge Mitglieder der Königsfamilie geliefert wurden. Die Schätzungen liegen bei 7.000 bis 10.000 Euro.

Der DB4GT ist da ein ganz anderer Fall. Dieser seltene LHD (Left Hand Drive) wurde in den sechziger Jahren gebaut und reflektiert ca. 500.000 Dollar, die der Sammler William „Chip“ Conners II 1990 in die Restaurierung zum Originalzustand investierte. Der Wagen ist als eine Hommage, an den DP199 Prototypen von 1959 zu sehen, in Aston Racing Green mit roten und weißen „Schweiz“ Streifen gehalten. Bonhams geht davon aus, dass dieser Wagen genau das Richtige für Goodwood, Historic Le Mans und die Tour Auto ist. Die Preiserwartung liegt bei 380.000 bis 420.000 Euro. Da in diesem Jahr ein vergleichbares Fahrzeug bei Christie’s in Paris schon einen guten Preis erzielte, ist man auch hier sehr zuversichtlich.

Der „Bond“ Vanquish ist eine Gelegenheit für jemanden, der die Warteliste von Aston Martin Händlern übergehen will. Man kauft mit dem Wagen auch einen kleinen Teil Zelluloid Geschichte, denn es ist einer der Vanquish aus dem Film „Stirb an einem anderen Tag“. Von Kugeln und Explosionen unversehrt, ist er sicherlich das Gesprächsthema auf dem nächsten Aston Martin Clubtreffen.

Zurück zur Realität. Nur zwei DB2 sind angemeldet, ein wunderbarer DB2 /4 MK II Drophead aus dem Jahr 1955 (70.000 – 85.000 Euro) und ein Aston Martin DB2/4 MK I Coupe (32.000 – 36.500 Euro). Ein ziemlicher Kontrast zu der Anzahl an DB2 der letzten Auktion. Bei den Sechszylindern der Bond Ära gibt es mehrere Angebote: Zwei DB4, zwei DB5 und vier DB6, das teuerste Modell ist ein DB5 von 1965 in Kent Green, der eine Preiserwartung von 91.000 bis 105.000 Euro hat.

Die Fahrzeuge der achtziger Jahre sind in diversen Ausführungen vertreten, sowohl als Coupe als auch in Cabrioversionen. Die Preise für die V8 beginnen bei 28.000 Euro für ein Coupe von 1985. Ein Volante, ehemals im Besitz einer Dame, wird ab 70.000 Euro versteigert. Die Farbe ist Windsor Red.

Das letzte gewaltige und handgebaute Fahrzeug aus Newport Pagnell ist sicherlich der Vantage Le Mans von 2000. Es gibt ein Modell in dieser Versteigerung mit einer „Works Service“ V600 (600 PS) Option. Von diesem Fahrzeug wurden nur 40 hergestellt, die alle nummeriert und bei Aston Martin verzeichnet sind. Dieser Wagen hat eine Preiserwartung von 210.000 bis 245.000 Euro.

Die Versteigerung beginnt am 10. Mai um 13:30.

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Text: Steve Wakefield