BMW 7er: Kleine Korrektur mit großer Wirkung

Mit entschärftem Design tritt BMW beim 7er wieder einen Schritt zurück, und das ist gut so! Denn die Problemzonen im Front- und Heckbereich wurden erfolgreich modifiziert und verleihen der Oberklasse eine fließende, sportliche Statur. Ausgestattet wird der Neue wahlweise mit sechs Motorvarianten, von denen fünf komplett neu entwickelt wurden und Motorleistungen von 231 bis 367 PS offerieren. Weitere Fortschritte wurden außerdem im Bereich Fahrwerk sowie Bedienbarkeit des i-Drive erzielt. Verfügbar ist das überarbeitete Modell ab März zu Preisen zwischen 61.500 und 117.300 Euro.

Zu den fünf neuen Motoren zählen zwei neue Achtzylinder-Benzinmotoren im BMW 750i/Li und 740i/Li, die die bisherigen Modelle 745i/Li und 735i/Li ersetzen. Die V8-Motoren leisten 367 und 306 PS und entwickeln ein Drehmoment von 490 bzw. 390 Nm. Der 740d macht Platz für den BMW 745d, der mit einem völlig neu entwickelten 300 PS starken Achtzylinder-Dieselmotor ausgestattet wird. Sein Drehmoment von 700 Nm zwischen 1.750 bis 2.500/min setzt Maßstäbe. Der Reihensechszylinder-Dieselmotor des BMW 730d wurde grundlegend überarbeitet und leistet 231 PS. Beim Einstiegsmodell BMW 730i/Li wird nun der vom BMW 630i bekannte Reihensechszylinder-Benzinmotor (258 PS) mit Magnesium-Aluminium-Verbund-Kurbelgehäuse (258 PS) eingesetzt. Unverändert bleibt nur die V12-Topmotorisierung im BMW 760i/Li. Bei allen Modellen gehört ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit Steptronic zum Serienumfang.

Das neue Aluminium-Fahrwerk bietet durch die hinten um 14 Millimeter verbreiterte Spur und einer überarbeiteten Achskinematik eine verbesserte Fahrdynamik. Künftig wird es ab Werk in drei verschiedenen Versionen angeboten: Serienfahrwerk, Highend-Fahrwerk „Adaptive Drive“ und Sportfahrwerk.

Das Design des überarbeiteten 7er verkörpert nun eindeutig wieder das sportliche BMW-Image. Dafür spricht vor allem die gestraffte Augenpartie (Scheinwerfer) im Frontbereich sowie die wiedervereinte, breitere Heckleuchte, mit welcher die aufgesetzte Heckklappe nun praktisch fließend in die Karosserie übergeht. Im Innenraum wurde das luxuriöse Ambiente durch ausgewählte Materialen und Farben weiter veredelt.

Das oft durch seine komplizierte Bedienbarkeit in die Kritik geratene Bedienkonzept iDrive erhielt eine vereinfachte Menüführung, die unter anderem einen direkten Zugang auf Funktionen im Entertainment-Bereich bietet – insbesondere die direkte Anwahl von Audioquelle und Radiofrequenzband.

Einen ausführlichen Bericht über den BMW 7er lesen Sie in der nächsten Woche auf Classic Driver!

Text: Martina Hasse
Foto: BMW


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