Bentley GTZ by Zagato: Speed Bubbles

Zur Kundschaft der italienischen Designschmiede Zagato zählt fast die gesamte Elite des britischen Automobilbaus. Zagato entwarf bereits eigenständige Modelle für die Häuser Aston Martin, Bristol, Jaguar, MG und sogar Rolls-Royce. Mit der Präsentation des Bentley GTZ in Genf schließt der Autodesigner eine Lücke in seinem Portfolio englischer Automarken.

Als Basis für den Zagato Bentley GTZ dient der Bentley Continental GT Speed. Ihm verpassten die Karosserieschneidermeister ein neues Blechkleid. Auffälligstes Merkmal ist das „Double Bubble“-Dach, ein für Zagato typischer Designkniff, der großgewachsenen Fahrern mehr Kopffreiheit in den damals recht niedrigen Granturismo-Wagen bieten sollte. Am vorderen Teil des Wagens sorgen verbreiterte Kotflügel mit eingelassenen Blinkern und ein neugeformter Kühlergrill für einen völlig neuen Stil. Die deutlichsten Änderungen wurden am Heck des GTZ vorgenommen: Die Ausläufer des gewölbten Daches strömen in ein voluminöses Heck mit neugestalteten Rückleuchten.

Bentley GTZ by Zagato: Speed BubblesBentley GTZ by Zagato: Speed Bubbles

Motor, Fahrwerk und Technik des GTZ wurden unverändert vom Continental GT Speed übernommen. Der Bentley GTZ soll – ähnlich wie der 2007 auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este präsentierte Maserati GS Zagato – in einer limitierten Kleinserie produziert werden.

Text: Classic Driver
Fotos: Zagato



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