Bentley Continental Flying Star by Touring: Limitierter Shooting Brake

Die Mailänder Karosserieschmiede Touring Superleggera hat für den Bentley Continental GT ein Shooting Brake-Kleid geschneidert. Premiere feiert der Bentley Continental Flying Star by Touring im März auf dem Genfer Autosalon.

Die Bezeichnung „Flying Star“ hat Tradition im Hause Touring: Diese trugen bereits frühe Entwicklungen des Karosseriebauers wie etwa in den 1930ern der Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport und auch das Shooting Brake-Konzept „Flying Star II“ der 1960er Jahre auf Basis eines Lamborghini 400 GT. Mit dem Flying Star auf Continental GT-Basis soll nun eine limitierte Auflage von 20 Fahrzeugen folgen, optional auf Basis des normalen Continental GT oder der stärkeren „Speed“-Variante.

Obwohl Touring Superleggera bereits zahlreiche Karosserien für Hersteller wie Ferrari, Aston Martin, Bristol, Lancia, Frazer Nash und Alfa Romeo geschaffen hat – darunter auch die Serienkarosse des weltberühmten Aston Martin DB4 – wurde mit dem Flying Star erstmals in der Geschichte der Mailänder ein Bentley in Angriff genommen.

Bisher wurde lediglich eine vage Zeichnung des GT by Touring veröffentlicht. Zu erkennen ist ein Shooting Brake, der über zwei Türen maximal vier Personen Einstieg in das neu gestaltete Interieur gewährt. Die Fondpassagiere nehmen, so verspricht Touring, auf individuell gestalteten und umlegbaren Sitzen Platz. Bei umgeklappten Sitzen entsteht ein gut zwei Meter langer, flacher Laderaum. Die Karosserie wurde aus Aluminium und Stahl geformt. Die Aluminium-Heckklappe lässt sich vollautomatisch öffnen und schließen.

Bereits vor zwei Jahren präsentierte Karosseriedesigner Zagato auf dem Autosalon Genf seine Interpretation eines eleganten GTs auf Basis der Continental-Baureihe. Die erwartete Furore blieb für den Bentley GTZ allerdings aus.

Text: Jan Richter
Fotos: Touring Superleggera



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