BCCM St. Moritz 2010: Seltener Jaguar am Start

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Die Erfolgsgeschichte des British Classic Car Meeting St. Moritz geht weiter: Die Veranstaltung ist wie jedes Jahr ausgebucht und dies, obwohl man die Teilnehmerzahl nochmals erhöht hatte. Vom 9. bis 11. Juli gehen über 200 Klassiker an den Start. Darunter ein seltener Jaguar S.S. 100.

Die SS Cars Ltd. fertigte parallel zum S.S. Jaguar 2 ½ Litre auch den schnellen S.S. 100. Der Sechszylinder-Reihenmotor des zweisitzigen Roadsters mit 2.663 cm³ Hubraum leistet 103 PS – so erreicht der Roadster eine für damalige Zeiten bemerkenswerte Endgeschwindigkeit von knapp 160 km/h ca. 100 mph, daher die Ziffern in der Modellbezeichnung. Das beim Meeting startende Exemplar mit der Chassis-Nummer 18102 wurde 1937 im englischen Foleshill gebaut. 1938 verkaufte die Londoner Markenvertretung Henleys den S.S. 100 an seinen ersten Besitzer, der den Wagen im schweizerischen Kanton Zürich anmeldete. Nach dem Krieg ging der britische Sportwagen in den Besitz des bekannten Architekten Daniel Reist aus Muri bei Bern über. 26 Jahre lang dient er ihm als „Dienstfahrzeug“ und begleitete ihn von Baustelle zu Baustelle.

1982 kehrte der Jaguar zurück nach England, um 1993 in die USA zu reisen – dort kaufte ihn der Abenteurer Bernie Keiser, der ihn beim Jaguar-Spezialisten Terry Larson aus Arizona restaurieren ließ. In jenen Jahren suchte Keiser nach einem vergrabenen Silberschatz auf einer Insel vor Peru. Silber fand er zwar nicht, dafür eine junge Peruanerin, die seine neue Liebe werden sollte. Von seiner nunmehr Ex-Gattin erhielt Terry Larson den Auftrag, das Fahrzeug zu veräußern. Neuer Besitzer und aktueller Besitzer wurde auf diese Weise Dr. Christian J. Jenny. Nachdem Jenny 2004 beim Concours d’Elegance in Pebble Beach mit dem Jaguar den zweiten Preis in der Klasse „European Sportscars Pre War“ gewann, überführt er den Wagen im Frühjahr 2005 zurück in die Schweiz zurück.

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Neben diesem Jaguar sind auch weitere Klassiker der Automobilgeschichte in St. Moritz dabei: Zum Beispiel ein seltener Bentley Blower von 1930 und ganze fünf Austin Healey 100S „Sebring“ von 1955. Ein 1928er Rolls-Royce Phantom I Speedster geht ebenso an den Start wie ein Rolls-Royce 20/25 HP Saloon, Baujahr 1931. Natürlich dürfen auch waschechte Rennwagen nicht fehlen, hier vertreten durch einen 1935 gebauten Riley Racing Six Special. Mehr Informationen zum Meeting 2010 finden Sie unter: www.bccm-stmoritz.ch.

Text: BCCM
Fotos: BCCM



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