Triumphiert Rémi Dargegen am Steuer dieses Abarth in Frankreich?

Unser Hausfotograf Rémi Dargegen hat die Tour Auto oft genug mit seiner Kamera begleitet. Die Rallye zählt zu seinen absoluten Favoriten. Diese Woche ist er zum ersten Mal als Fahrer mit dabei – am Steuer eines hinreißenden Abarth-Simca 2Mila.

Ein Traum wird wahr

Als Fotograf würde ich mir nie die Tour Auto entgehen lassen. Wirklich alles – von der Route und den vielfältigen Landschaften bis zu dem hochklassigen Feld an Automobilen – ist außergewöhnlich. Diese Rallye einmal aus dem Cockpit eines seltenen Sportwagens selbst zu erleben war für mich immer ein Traum, der nun endlich wahr geworden ist. Anfang des Jahres erzählte mir ein Freund, dass er gerne die Abarth-Rennwagen der Schweizer Möll Collection ausstellen möchte, um der Öffentlichkeit diese Marke etwas näher zu bringen. Also schlug ich vor: Fahren wir die Tour Auto! Die Idee hat ihm sofort gefallen und so haben wir eines der wenigen zugelassenen Autos ausgesucht – einen Abarth-Simca 2Mila. Ziemlich schnell war uns klar, das er den optimalen Kompromiss aus Leichtigkeit, Kraft und Seltenheit darstellt. Weil man sie in freier Wildbahn kaum zu Gesicht bekommt, ist die Chance, mit diesem Abarth bei der Tour Auto an den Start zu gehen, wahrhaft einzigartig.

Italienisches Temperament? Que sera, sera...

Was die Vorbereitung angeht, habe ich einfach meine alten Fahrerschuhe geputzt, mehr nicht. Aber jetzt ernsthaft: Der hauseigene Mechaniker der Möll Collection hat bei diesem Auto wahre Wunder gewirkt, den Motor und das Getriebe vorbereitet, neue Bremse eingebaut und sich um alle diese kleinen technischen Dinge gekümmert, damit der kleine Italiener zuverlässig läuft.

Begeisternde Testfahrt

Ich habe das Auto zum ersten Mal am vergangenen Sonntag gefahren, bevor wir Richtung Grand Palais gestartet sind – es war eine großartige Erfahrung. Dieses besondere Exemplar wurde mit dem seltenen Sechsganggetriebe ausgestattet und fühlte sich vom ersten Augenblick unglaublich schnell, leicht und lautstark an. Man spürt förmlich das Potenzial – ich kann es kaum erwarten, damit in den Alpen oder entlang der Côte d'Azur zu fahren. Keine Frage, bis wir in Nizza ankommen, habe ich mich hoffnungslos in diesen Abarth verliebt. 

Unbändige Vorfreude

Wir freuen uns auf eine spannende Woche mit viel Spaß. Hinter dem Steuer werde ich die Tour sicherlich genauso genießen wie sonst – oder vermutlich noch etwas mehr, als wenn ich die Rallye als Fotograf begleite. Es wird ein anderes Erlebnis sein. Ich kann den offiziellen Start kaum noch erwarten.

Fotos: Robert Cooper für Classic Driver © 2018 

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