Snapshot, 1970s: Ein Gentleman zu Land und in der Luft

Er war der erste Auto-Rennfahrer, der die Indianapolis 500, die 24 Stunden von Le Mans und die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann. Doch Graham Hill wollte noch höher hinaus.

Er war ein englischer Gentleman durch und durch. Kein Wunder, dass Graham Hill mit seinem Bleistift-Moustache und dem langen, sorgfältig nach hinten gekämmten Haar nicht nur auf der Rennstrecke triumpfierte, sondern auch bald vom Film entdeckt wurde: John Frankenheimer castete den F1-Weltmeister 1966 für seinen Film "Grand Prix", neun Jahr später sah man ihn in der Rolle eines Helikopterpiloten durch Alistair Maclean Auction-Spektakel "Caravan to Vaccarès" fliegen. Auch jenseits der Leinwand zog es Graham Hill hoch hinaus; auf einem Foto aus den 1970er Jahren posiert er geduldig vor seinem Lotus Elan und seiner Piper Aztec, die er selbst pilotierte. Doch die Fliegerei bachte ihm kein Glück - an einem nebligen Novemberabend des Jahres 1975 verfehlte er mit vier Mitgliedern seines Teams "Embassy Hills" an Bord in Südengland die Landebahn. Großbritannien verlor eine seiner größten Rennfahrer-Legenden.

Photo: Tony Evans/Getty Images