Snapshot, 1968: Für Alfa Romeo scheint in Florida keine Sonne

Es ist Februar 1968, und das Alfa Romeo-Werksteam Autodelta tritt in voller Mannschaftsstärke bei den 24 Stunden von Daytona an. Während die neuen T33/2 Prototypen um den Gesamtsieg kämpfen, mühen sich die beiden GTA im Mittelfeld ab...

Die neuen und noch unerprobten T33/Prototypen haben die Italiener für den Florida-Klassiker Top-Piloten wie Nino Vaccarella, Mario Andretti und Lucien Bianchi anvertraut. Die beiden Giulia Sprint GTA treten dagegen mit der B-Mannschaft in der Klasse bis zwei Liter Hubraum an. Auf der Nummer 24 teilen sich Leo Cella, Teodoro Zeccoli und Giampiero Biscaldi, im Schwesterauto mit Nummer 25 Enrico Pinto und Spartaco Dini die Lenkradarbeit. Doch sollte es nicht der Tag (und die Nacht) von Autodelta werden. Zwar zeigt der T33/2 durchaus Potential, doch holt Porsche mit dem formidablen 907 einen PR-trächtig per Fotofinish zelebrierten Dreifachsieg. Immerhin beenden die drei Alfa Prototypen das Rennen, wenn auch nur auf den Plätzen fünf, sechs und sieben. Auch bei den Touren- und GT-Wagen das gleiche Bild: Die zuverlässigeren und konstant schnelleren Porsche – im Bild der auf Platz 13 im Gesamt und Platz vier in der Klasse abgewunkene 911 von Netterstrom/Kelly/ Sabel in einer der berühmten Daytona-Steilkurven – okkupieren die ersten vier Plätze in der Klasse. Für den überlebenden Alfa GTA – die Nummer 24 – bleibt nur Platz 20 und P6 in der Klasse. Peinlicherweise noch eine Position hinter einem weiteren GTA, eingesetzt und pilotiert von einer rein amerikanischen Privatmannschaft.

Foto: ISC Images via Getty Images