Salon Privé 2013: Liebhaber unter Sich

Inzwischen zählt der Salon Privé zu den attraktivsten Terminen im Kalender der britischen Auto-Enthusiasten. Auch bei der 8. Auflage des feinen, kleinen Events gilt: Nur nach Anmeldung.

Der manikürte Rasen vor dem Herrenhaus Syon House in West-London bietet den intimen Rahmen für die seltenen Fahrzeuge und Motorräder, die glückliche Besitzer einer der begehrten Einladungen zum Salon Privé bewundern konnten. Der Sieger des diesjährigen Concours war übrigens ein Ferrari 250 GT California Spider von 1959, den die Jury gleich am ersten Tag dieses Schönheitswettbewerbs gekürt hatte.

So blieb den Gästen des Klassiker-Salons genügend Zeit, bei einem Glas Champagner und Hummer zum Lunch das Urteil der Experten ausführlich zu diskutieren. Einfach war die Entscheidung nicht, denn da war auch noch ein 250 GT Lusso aus Maranello aus dem einstigen Besitz von Steve McQueen höchstpersönlich sowie ein elegant angejahrter 1955er Ferrari 500 Mondial - so blau wie der Himmel über dem noch sommerlich heißen London.

Für Bike-Sammler dürfte im Aufgebot Andrew Millyards „Board Racer” - eine verrückte Einzelanfertigung - faszinierend gewesen sein. Ein grüner, von Spezialist Ruf überarbeiteter 911er feierte zusammen mit anderen klassischen Porsche-Modellen vor Syon House eine Party zum 50. Bestehen der legendären Reihe. Für Enthusiasten der Vorkriegsmodelle war ebenso gesorgt worden wie für die Verehrer von Aston Martin, Lamborghini und Co. Auch in diesem Jahr behaupteten sich wieder einige moderne Fahrzeuge und Concept Cars im Park von Syon House.

Um einiges kleiner aber nicht weniger begehrenswert waren die ausgestellten Uhren und der Schmuck, die dank Sponsoren wie Audemars Piguet auch ihren Platz fanden. Dass das einzige Boot beim Salon Privé von Riva stammt, versteht sich wohl von selbst.

Fotos: Steve Wakefield/Joe Breeze

Für Schnellentschlossene gibt es Last-Minute Salon-Tickets unter www.salonprivelondon.com.