Print lebt – und diese zehn Automagazine sollten Sie abonnieren

Auch wenn Classic Driver seit 22 Jahren ausschließlich online erscheint, haben wir doch ein großes Herz für schöne und originelle Print-Magazine. Bei diesen zehn Autoheften können wir die nächste Ausgabe kaum erwarten.

The Road Rat

Unser Freund Guy Berryman ist nicht nur Bassist von Coldplay – er hat auch aus dem Stand mit „The Road Rat“ das Automobilmagazin herausgegeben, von dem wir alle schon immer geträumt haben, das berauschend schön gemacht ist und in dem man wirklich jede einzelne Geschichte verschlingt. Als Ergänzung zu den drei bisher erscheinenen Ausgaben gibt es derzeit „The Ratchet“, ein kostenloses PDF-Fanzine zum Herunterladen und selbst Ausdrucken. 

Automobilsport

Wenn Sie denken, die gloreichsten Tage des Rennsports seien vorbei, haben Sie wahrscheinlich noch nicht „Automobilsport“ gelesen. Herausgeber Robert Weber gelingt mit seinem historischen Rennsportmagazin das Kunststück, die rasantesten Racing-Epochen des 20. Jahrhunderts lebendig werden zu lassen, dabei unglaublichen Tiefgang zu erreichen, fundiertes Wissen zu vermitteln – und seine Leser gleichzeitig grandios zu unterhalten. 

Magneto

Mit „Magneto“ beweist Herausgeber David Lillywhite, das Automobilmagazine den Hochglanzpostillen der Mode- und Uhrenwelt in nichts nachstehen müssen. Elegant, zeitlos und gefüllt mit selbst für unsere Redaktionsveteranen überraschenden Geschichten – was wussten Sie beispielsweise über Enzo Ferraris Sonnenbrille? – ist „Magneto“ eine unsere liebsten Publikationen. Die erste Ausgabe kann man übrigens gerade kostenlos herunterladen.

Curves

Die sinnlichste Verbindung zwischen zwei Punkten ist die Kurve – und der Fotograf Stefan Bogner hat aus seiner Liebe zu Serpentinen, Spitzkehren und sensationellen Alpenstraßen eines der schönsten, authentischsten und nützlichsten Printmagazine der letzten Jahre gemacht. „Curves“ ist nicht nur ein Reisemagazin über Traumstraßen zum Kurve-für-Kurve-Nachfahren, es ist auch ein Lebensgefühl, das von einer globalen Fangemeinde geteilt wird. Soulful driving at its best.

Vehikel

Schon als Jugendliche in den 1990er Jahren war das Berliner Magazin „Lodown“ für uns eine Bibel in Sachen Skateboarding, Street Style, Graffiti, Grafikdesign, Musik und Subkultur. Seit 2013 bringt Thomas Marecki aka „Marok“, der Gründer des Hefts und bekennende Liebhaber kantiger Italo-Flitzer, auch ein Sonderheft unter dem Titel „Vehikel“ heraus, das sich der Fortbewegung auf künstlerisch-experimentelle Weise nähert – und das wir all jenen Lesern ans Herz legen möchten, die mit Automagazinen sonst nichts anfangen können.  

Ramp

Mit seiner „Ramp“ brachte Michael Köckritz im Jahr 2007 das erste „Autokulturmagazin“ auf den Markt – so lässig wie experimentell, dick wie eine Vogue, voller unkonventioneller Geschichten, getrieben von der Liebe zum literarischen und visuellen Storytelling. Mittlerweile ist aus „Ramp“ ein ganzes Verlagshaus mit zahlreichen Schwesterpublikationen in der ganzen Welt geworden. 

Octane

Eigentlich unglaublich, dass die erste Ausgabe der „Octane“ erst im Jahr 2003 erschien – und kommt es vor, als hätte es den großen Klassiker unter den Classic Car Magazines eigentlich schon immer gegeben. Mit ihren ausführlichen, penibel recherchierten Hintergrundgeschichten und ästhetisch-cleanen Hochglanzfotostrecken ist die englische Ausgabe der „Octane“ noch immer eine Pflichtlektüre! Seit einigen Jahren gibt es das britische Kult-Magazin übrigens auch in einer sechs Mal im Jahr erscheinenden Ausgabe für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

000

Keine andere Marke hat so viele Fan-Magazine wie Porsche – und jeden Monat kommen neue dazu. Und doch ist das amerikanische Magazin „Triple Zero“, das seinen Namen den drei Ziffern in Porsches Modellnomenklatur verdankt, eine Ausnahmepublikation. Schwer wie ein Telefonbuch, großzügig gelayoutet und mit überraschenden Geschichten von namenhaften Autoren und Fotografen aus aller Welt, ist die „000“ ein Standartwerk für alle Porsche-Jünger.

Waft

Mit ihrem luxuriösen Hardcover-Format und den zahlreichen fantasievollen Geschichten ist die belgische „Waft“ das, was man in Medienkreisen ein „Bookazine“ nennt. Komplett selbst fotografiert, geschrieben und herausgegeben von Bart Lennaerts und Lies de Mol, ist jede Ausgabe der „Waft“ eine fantastische automobile Entdeckungsreise. Waft 3,4 und 5 kann man derzeit übrigens als „Quarantine Pack“ zusammen zum halben Preis bestellen. 

Autoitaliana

Wenn das kein Grund ist, endlich unser Schulitalienisch aufzufrischen: Seit letzten Herbst erscheint bei Editoriale Domus wieder die „Autoitaliana“ – eines der ersten Automobilmagazine Italiens. Das elegante, großzügig gestaltete Heft erzählt überraschende Geschichten über Automobile und Design „Made in Italy“ und präsentiert die wichtigsten Protagonisten von einst und heute. 

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