Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in die Garage stellen sollten

Der Monat Januar neigt sich dem Ende zu und ein kleiner Hauch von Frühling lässt sich erahnen. Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt gekommen, im Classic Driver Markt nach einem neuen Auto Ausschau zu halten.

Die Eintrittskarte zur Mille Miglia

Sieht dieses Fiat 1100 Turismo Veloce Coupé von 1956 nicht wunderschön aus? Dieser zierlicher Grand Tourer ähnelt vielen größeren und weitaus wertvolleren Ferrari jener Zeit. Mehr noch, diese sportliche Variante der braven 1100-Limousine wäre für die Mille Miglia zugelassen. Uns fällt kaum ein Auto ein, mit dem so komfortabel und stilvoll diese legendären 1.000 Meilen durch Italien erlebt werden könnten.

Es grünt so grün

Es kommt selten genug vor, einen besonders ursprünglichen Porsche 911 SC zu entdecken. Aber einen besonders ursprünglichen Porsche 911 SC in der originalen und höchst seltenen Farbe Lindgrün Metallic zu finden, ist nahezu einmalig. Dieses beeindruckende Exemplar von 1979 gehörte Porsche Schweden und war für Werbezwecke vorgesehen. Seitdem hatte es nur vier Vorbesitzer. So beachtlich wie die elegante grüne Karosserie ist auch das erstaunliche gut erhaltene Interieur mit beigem und braunem Leder. Was würde man dafür geben, in die siebziger Jahre zurückversetzt zu werden – und wenn nur aus dem einen Grund, diese zeittypische Kombination bestellen zu dürfen.

Weniger ist einfach immer mehr

Sollten Sie nach einem LaFerrari Aperta fahnden, haben Sie Glück. Drei werden aktuell im Classic Driver Markt angeboten – beachtlich, denn nur 210 Stück wurden gebaut. Dieses nicht-registrierte, für den europäischen Markt spezifizierte Exemplar mag zwar nicht sonderlich fantasievoll ausgestattet sein, aber bei einem so exquisiten Modell wie es der LaFerrari ist, zeugt Verzicht von Noblesse. Als erster offener „Halo“-Ferrari seit dem kontroversen F50, ist dieses bahnbrechende Modell schlicht und einfach sensationell.

Ein brutal schöner Brabus

Wir wissen alle, dass die Mercedes-Benz S-Klasse ihren Glanz auf alle Businesslimousinen der Marke wirft. Aber was passiert, wenn ein Tuningspezialist wie Brabus sich entschließt, die hauseigene Expertise einem dieser luxuriösen Straßenyachten angedeihen zu lassen? Nun ja, dieses Brabus 800 Coupé in Candy Red mit Auslieferungskilometerstand belegt, was dann passiert: Das Resultat ist eine 800 PS starke über vier Räder angetriebene Rakete. Ein Geschoss mit zwei Gesichtern. Einmal ein urkomisches Exemplar gespickt mit Bling Bling wie geschmiedete 21-Zoll-Räder, dann ein Stück straßentauglicher Ballistik, das mit seinem Drehmoment von 1.000 Nm ehrwürdige Eichen umwirft. Und das Beste? Es gibt einen „Coming Home“-Modus, damit das V8-Gebell nicht die Nachbarn hochschrecken lässt.

Rekordverdächtiger Prototyp

Im Lauf der 97-jährigen Historie der 24 Stunden von Le Mans trat kein Auto so oft bei dem legendären Rennen an, als dieser Rondeau M378 GTP von 1978. In einem bewegenden Rekord hat dieser kleine, sinnlich geformte Prototyp, der von dem großen französischen Fahrer und Konstrukteur Jean Rondeau entwickelt wurde, 1979 den fünften Platz insgesamt erzielt, wurde 1981 Gesamtzweiter und insgesamt Dritter im Jahr 1980. In den letzten Jahren wurde diese von Belga gesponserte Schönheit umfassend restauriert und ist bereit, nach Le Mans zurückzukehren, um die Fahne eines der kühnsten Privatteams hoch zu halten.

Fotos: Classic 42, DD Classics, Artcurial Motorcars, Very Superior Old Cars,