Audi Tradition beim Donau Ring 2003


Der Audi 90 quattro IMSA-GTO ist beim Donau Ring 2003 im Einsatz, 1989 sorgte dieser Rennwagen in den USA für Furore.

Ein Heimspiel feiert die historische Abteilung von Audi, wenn in Ingolstadt am 3. und 4. Mai zum Donau Ring 2003 gestartet wird, jeweils von 8.30 bis 17.30 Uhr. Die Demonstrationsveranstaltung, die seit 1999 die Enthusiasten alter Automobile und Motorräder in ihren Bann zieht, wartet dieses Jahr mit einer Besonderheit auf. Auf Einladung von Audi Tradition, Hauptsponsor der Veranstaltung, wird erstmals Mercedes-Benz Classic teilnehmen. Die Stuttgarter kommen mit dem Mille Miglia Siegerwagen von 1955, einem Mercedes 300 SLR.

Audi Tradition präsentiert beim Donau Ring 2003, der auf die historischen Motorradrennen von 1949 bis 1954 zurückgeht, ein Großaufgebot seiner „Schätze“. Ganze viermal ist dieses Jahr der Auto Union Rennwagen Typ C bei historischen Veranstaltungen zu sehen – einmal hier beim Donau Ring vor heimischem Publikum. Außer dem 16-Zylinder, bei dem allein das Anlassen des Motors Kultstatus genießt, kurven noch acht weitere Automobile von Audi Tradition über den 1,6 Kilometer langen Altstadtkurs. Darunter die Fahrzeuge, mit denen Audi einst in den USA für Furore sorgte – der Audi 200 quattro TransAm und der Audi 90 quattro IMSA-GTO. Sechs Autos starten erstmals auf dem Donau Ring: Der NSU 1300 TT „Jägermeister“, der NSU 1000 L, der NSU Prinz II (30), der Audi 80 (B2) in Rennsportausführung, der DKW F12 in Rennversion und der Auto Union 1000 S, der Ende der 1950er Jahre erfolgreich an Rallyes und Tourenwagenrennen teilgenommen hat. Im großen Audi Zelt sind noch der Audi A4 Supertouring und der Audi V8 quattro DTM ausgestellt.

In erster Linie bleibt der Donau Ring 2003 aber eine Motorradveranstaltung, zu der über 250 Zweiräder erwartet werden. Auch hier steht Audi Tradition nicht hinten an, ganz im Gegenteil. Sieben Maschinen, die mitunter Rennsportgeschichte geschrieben haben, sind im Einsatz. Die ehemaligen DKW-Werksfahrer Gustl Hobl (DKW 350 RM) und Heinz Klingenschmidt (DKW 250 RM), obwohl schon längst im Rentenalter, lassen es sich nicht nehmen, ihre einstigen Maschinen selbst zu lenken. Dazu kommt von DKW-Seite noch eine 250 SS von 1935 nebst vier NSU Maschinen, welche Anfang der 1950er Jahre die Rennstrecken weltweit mitbeherrschten: Die NSU Sportfox (1950), die Rennmax (1953), die Rennfox (1954) sowie die Rennmax Blauwal (1954).

Audi Tradition beim Donau Ring 2003

Beim Oldtimerkorso, der die beiden Tage - jeweils um 17.15 Uhr - beendet, nutzt Audi Tradition die Möglichkeit, Neuzugänge der Historischen Sammlung zu präsentieren. Erstmals wird das viersitzige DKW Cabriolet 3=6 F 93 von 1956 zu sehen sein, das in seiner viersitzigen Version ganze 25 mal gebaut wurde. Ein besonderer Augenschmaus ist das Audi Front 225 Spezial Cabrio, Baujahr 1937. Dazu ein besonderes Highlight speziell für alle Ingolstädter: Der DKW F10, der erste Personenwagen der Auto Union, der nach dem Krieg auf der Schanz gebaut wurde.

Das Audi Markenzeichen der Vier Ringe symbolisiert die Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer, die in der Auto Union zusammengefasst wurden. Auto Union und NSU, die 1969 fusionierten, prägten die Entwicklung des Automobils maßgeblich. 1985 entstand aus der Audi NSU Auto Union AG die AUDI AG. Die Audi Tradition pflegt und präsentiert zusammen mit den beiden Traditionsgesellschaften Auto Union GmbH und NSU GmbH die umfangreiche und weitverzweigte Audi Historie. Das Audi museum mobile im Audi Forum Ingolstadt ist von Montag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet.

Text:Audi.