Audi: Mythos Quattro

Der Mythos vom permanenten Antrieb über alle vier Räder ist heute stärker und lebendiger denn je. Im aktuellen Modellprogramm findet man 74 Allrad-Varianten, die die Innovation vom „Ur-quattro“ erfolgreich fortsetzen. Ein Mythos, der durch einen Geistesblitz bei Fahrversuchen im Schnee entstand.

Der „Ur-quattro“ veränderte die Technikwelt am 3. März 1980 im Rampenlicht des Genfer Automobilsalons. Sein Allradkonzept ist nunmehr seit 25 Jahren eine der wichtigsten und innovativsten Säulen des Audi-Modellprogramms.

Die Idee der Hohlwelle im Getriebe, die die Motorkraft zur Vorder- und Hinterachse leitet, bildete den Grundstock für eine Erfolgstory. Der erste Serien-quattro kam Ende 1980 auf den Markt und wurde auf Anhieb ein Bestseller. Das kantige Coupé verfügte neben seinem permanenten Allradantrieb über einen Fünfzylinder-Turbo Motor mit 200 PS und bot somit eine faszinierende sportliche Performance.

Er war ein Wagen, der die Erfolgsgeschichte des Konzern mit den vier Ringen prägte wie kein anderer, sowohl im sportlichen als auch technischen Bereich. Von 1982 bis 1984 fuhr der quattro vier WM-Titel ein. Seine Auftritte auf den Rallyepisten der ganzen Welt sind bis heute unvergessen. Aber auch auf Asphalt zeigte sich die Überlegenheit des permanenten Allradantriebs. Die Tourenwagen holten die wertvollsten Trophäen, die in den USA und Europa zu vergeben waren.

Im abgelaufenen Jahr 2004 hat Audi 209.469 quattros gefertigt; und seit 1980 sind über 1,8 Millionen dieser Allrad-Varianten vom Band gelaufen - weit mehr als bei jedem anderen Hersteller. Ein Vierteljahrhundert, in dem die quattro-Technologie von Audi ein Synonym für konsequente Dynamik und Vorsprung durch Technik wurde.

Text: Tassilo C. Speler
Foto: Audi


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