Aston Martin V12 Zagato: Auf Zickzack

Aston Martin V12 Zagato: Auf Zickzack

Wenige Tage vor der offiziellen Enthüllung des V12 Zagato beim Kuwait-Concours zeigt Aston Martin Bilder der ersten, serienreifen Straßenversion. Und diese macht deutlich, dass nicht das „A“ wie Aston Martin, sondern vor allem das „Z“ wie Zagato im Vordergrund prangt – allein der große Kühlerschlund beherbergt etwa 100 aneinandergereihte Buchstaben.

Das historisch und designmäßig gesehen höchst emotionale Projekt „Aston Martin V12 Zagato“ nähert sich dem Ziel: Nach glamourösem Concours-Auftritt an den Ufern des Comer Sees und leistungsstarkem Renndebüt auf der Nürburgring-Nordschleife folgt nun der Auftritt im zivilem Straßengewand beim diesjährigen Kuwait Concours d’Elegance vom 15. bis 18. Februar.

Neben den typisch ausgeprägten Zagato-Hüften, die sich durch das Blechkleid drücken, markanten Heckleuchten und einem großen Diffusor erhielt die Straßenversion einen überraschend ausgeprägten Heckflügel, der scheinbar direkt aus dem Rennsport stammt. Dieser soll bei Höchstgeschwindigkeiten von über 300 km/h für stabilen Geradeauslauf sorgen. Der Innenraum ist dagegen geprägt von seidenmatten Carbon-Armaturen und schwarzem Leder mit kontrastreichen roten Kedern, die wie Tentakeln durch das gesamte Interieur ranken. Auch auf den Sitzschalen prangt unübersehbar das Z-Emblem des italienischen Designstudios. Die Fertigung eines Exemplars nimmt etwa 2.000 Mann-Stunden in Anspruch. Während die wesentlichen Bauteile im Hauptproduktionsbereich in Gaydon montiert werden, finden Detailarbeiten und das Finish im separaten Bereich statt, wo bisher nur der Millionen-Sportwagen Aston Martin One-77 von Hand montiert wurde.

Aston Martin V12 Zagato: Auf Zickzack Aston Martin V12 Zagato: Auf Zickzack

Der Aston Martin V12 Zagato kann ab sofort bestellt werden und kostet 330.000 Pfund (exklusive Steuern). Er ist in vier individuellen Farbtönen erhältlich: Scintilla Silver, Alloro Green, Alba Blue und Diavolo Red. Erste Auslieferungen sind für Herbst dieses Jahres angesetzt.

Text: Jan Richter
Fotos: Aston Martin