Aston Martin kehrt zurück in den Motorsport

Im Jahr 2004 wird Aston Martin mit seiner neuen Abteilung Aston Martin Racing auf die Rennstrecken dieser Welt zurückkehren. In den letzten zweieinhalb Jahren hatte die prestigeträchtige Marke schon die größten Veränderungen in der 89-jährigen Firmengeschichte erlebt. Es wurden nicht weniger als sechs neue Modelle vorgestellt und ein neues Hauptquartier in Gaydon, Warwickshire bezogen.

Nun wird der Fokus auf den Motorsport gelegt. Auch aus guten historischen Gründen - bereits 1959 errang Aston Martin den Weltmeister-Titel und gewann die 24 Stunden von Le Mans. Der neue Aston Martin DB9 soll die erfolgreiche Tradition ab 2004 im Motorsport fortsetzen.

Dr. Ulrich Bez: „Aston Martin ist eine exklusive Marke, aber unsere Exklusivität können wir nur behaupten, wenn diese auch sichtbar ist – Motorsport ist der richtige Weg, um unser Profil hier hingehend zu schärfen.“ Ein weiterer wichtiger Grund: „Die Zahl der „production-based“ Sportwagen steigt und viele Hersteller kehren mit eigenen Konzepten zurück - wir nutzen diese Chance, um zu beweisen, dass wir nicht nur die besten Autos für die Strasse, sondern auch für die Rennstrecke bauen.“

Das Aston Martin Racing Programm wird von Product Development & Motorsport Direktor Jeremy Main in Verbindung mit Prodrive, einem weltweit anerkannten Motorsport-Unternehmen, überwacht. Prodrive wird hierbei für das Design und die Entwicklung sowie für die Überwachung der Leistung auf der Strecke verantwortlich zeichnen.

Die Designarbeiten an dem DB9 Rennwagen werden in Kürze beginnen. Ziel wird es sein, das erste Auto Ende 2004 fahren zu können. Desweiteren plant Aston Martin, eine Vielzahl an Teams in verschiedenen Rennserien zu etablieren – Genaueres folgt im nächsten Jahr.

Natürlich wird Aston Martin hierzu einige Rennwagen produzieren, um sie an Privatpersonen und Sammler zu verkaufen - dann zu sehen in der Classic Driver Autosuche.

Text: Philipp Stodtmeister
Fotos: Aston Martin