Aston Martin DB9: Premiere auf der IAA 2003


Die Präsentation des Aston Martin DB9 auf der IAA 2003 wird eines der Highlights im Bereich der Premiumautomobile. Er wird der Nachfolger des erfolgreichen DB7 sein, der 1993 auf den Markt kam, bis heute 7000 mal verkauft wurde und dessen Produktion noch in diesem Jahr eingestellt wird. Der DB9 ist das erste Modell, das im neuen Werk in Gaydon, Warwickshire, produziert wird. In der hochmodernen Fabrik wird binnen 200 Arbeitsstunden jeder einzelne DB9 per Hand gefertigt.

Der DB9 läutet eine neue Ära in der Aston Martin Firmengeschichte ein und legt damit den Grundstein für alle folgenden Modelle. Das Besondere an dem 2+2-Sitzer ist die Kombination aus kompromisslosem Sportwagen und luxuriöser Innenausstattung, die der einer Limousine gleicht.

Für den DB9 wurde speziell ein neuer 450 PS-starker V12-Motor, der dem Sportwagen ein maximales Drehmoment von 570 Nm verleiht und ihn in nur 4,9 Sekunden (Schaltgetriebe) aus dem Stand auf Tempo einhundert bewegt.

Der Kunde hat die Möglichkeit, für die Gestaltung des Interieurs zwischen einer Vielzahl an Materialien und Farbtönen zu wählen. Damit trägt der DB9 die Tradition von Aston Martin weiter, jedem Kunden eine Personalisierung seines Autos zu ermöglichen.

Im April 2004 soll dann der Aston Martin DB9 seinen Vorgänger ablösen. Der Preis für das neue Modell wird etwa im Bereich um 150.000 Euro liegen, womit der DB9 offensichtlich in direkte Konkurrenz zu Bentleys neuer Modelloffensive, dem Continental GT antritt.

Text: Jan Richter
Fotos: Aston Martin