ADAC GT Masters: Die Gentleman-Racer

Anfang Oktober trugen die Gentleman-Racer der ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring ihren letzten Kampf um den Meisterschaftstitel 2011 aus. Classic Driver zeigt die schönsten Impressionen.

Im Rahmenprogramm der Rennserie startete auf dem Hockenheimring unter anderem auch die Lamborghini Supertrofeo zum vorletzten Spurt auf dem Weg zum Saisonende. Das letzte Rennen findet an diesem auf der spanischen Rennstrecke Curcuit de Catalunya statt – auch hier wird Classic Driver vor Ort sein, um von der „tierschutzrechtlich“ korrekten, wenn auch nicht ganz ökoneutralen Corrida del Torro, zu berichten.

Doch nun zurück zur „großen Schwester“, der ADAC GT Masters Serie: Wie auch bei der Supertrofeo bestehen die Fahrerpaarungen jeweils aus einem Profirennfahrer und einem Amateur. In der Pro-Am-Serie tummeln sich wahre Gentleman-Driver mit Hang zu schönen Dingen und individuellen Geschmäckern. Wen wundert es da, dass sich die Markenvielfalt und Modelvarianten im Starterfeld wohlgemerkt beider Serien lesen wie ein Portfolio aus dem Classic Driver Marktplatz: Porsche 911 GT3 R, Ferrari F458 Italia GT3, Lamborghini Gallardo, Audi R8 LMS, Mercedes SLS AMG, Corvette Z06, Dodge Viper, Ford GT, BMW Z4 GT3 und BMW Alpina B6 GT3. Letzterer vom Team Liqui Moly Engstler mit den Fahrern Alexandros Margaritis (GR) und Dino Lunardi (F) konnte sich in einem spannenden Kampf mit dem hochgehandelten Stuck-Duo den Meisterschaftstitel sichern.

Ein Kompliment geben wir schließlich noch einem wahren Gentleman, sowohl im echten Leben, als auch am Volant: Marc A. Hayek, CEO von Blancpain, fuhr den Amateurstitel auf einem Lamborghini Gallardo LP600 von Reiter Engineering ein. Es war seine erste Saison mit dem heckgetriebenen Italiener.

Informationen zur Gentleman-Rennserie finden Sie unter adac-gt-masters.de und supertrofeo.com.

Text & Fotos: Nanette Schärf