4. Hamburger Stadtpark–Revival

Am 3. und 4. September 2005 findet das 4. Hamburger Stadtpark–Revial statt. Auch dieses Jahr soll den Besuchern wieder etwas ganz Besonderes geboten werden. Allein über 200 klassische Rennmaschinen, Motorräder und Renngespanne fast aller Marken und Bauepochen bis zum Baujahr 1970 gehen im Hamburger Stadtpark an den Start.

Ein historisches Ereignis und zugleich einer der Höhepunkte ist die Rückkehr der Auto-Union Rennwagen nach Hamburg. Fast genau 66 Jahre nachdem Georg „Schorsch“ Meier auf einem Auto Union Rennwagen Typ D 1939 den Stadtparkring mit fast 200 km/h durchfuhr, kehrt dieser Bolide 2005 in den Stadtpark zurück. Zu Ehren der Ingolstädter Rennwagen finden einige Sonderläufe statt. Für die Läufe der Rennwagen- und Automobilklassen erwarten die Organisatoren zirka 120 Teilnehmerfahrzeuge aus ganz Europa. Darunter werden wieder viele Originalrennboliden und Akteure der Hamburger Stadtpark-Rennära sein.

Mit am Start ist die Aufsehen erregende DKW 350 RM 3–Zylinder-Zweitakt Rennmaschine mit Gustl Hobel im Sattel. Die hohen Drehzahlen von 12.000 Umdrehungen – bei 38 bis 40 PS – verleihen der Maschine jenen charakteristischen Klang, der ihr den Namen „Singende Säge“ einbrachte. Ebenfalls in diesem Jahr am Start: Heinz Herz mit einigen Schmuckstücken aus seiner privaten Sammlung, darunter auch die 500er NSU Kompressor Rennmaschine, Baujahr 1950.

Übrigens: Jeder, der mit seinem klassischen Fahrzeug die Veranstaltung besucht, erhält bei Einfahrt auf den Oldtimerparkplatz eine Eintrittskarte für das Rennen – zahlen müss also nur die Beifahrer. Da für die Klassiker der Parkraum begrenzt ist, empfehlt sich eine frühe Anreise nach Hamburg.













Text: J. Philip Rathgen
Fotos: J. Philip Rathgen / Motorevival


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