3. Langenburg-Classic – eine fürstliche Rallye

Eine fürstliche Veranstaltung ist die Langenburg-Classic wirklich – und das nicht nur Dank der Schirmherrschaft S.D. Fürst Kraft von Hohenlohe. Binnen drei Jahren wurde die Langenburg-Classic zu einem Ausnahme-Event geadelt. Der Termin ist für Enthusiasten ein Fixpunkt ihrer Jahresplanung. Am Freitag den 27. April ist es wieder soweit – das Langenburg-Classic Wochenende beginnt.

Rund 300 Klassiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwarten die Veranstalter in dem hoch über dem Jagsttal gelegenen historischen Städtchen Langenburg. Die Langenburg-Classic ist eine bundesweit einmalige Kombination aus Nachtprolog, Zuverlässigkeitsfahrt und schneller Bergprüfung. Diese besondere Veranstaltung hat sowohl den teilnehmenden Piloten und Co-Piloten, als auch den Zuschauern einiges zu bieten – hautnahes Rennerlebnis und eine grandiose landschaftliche und historische Kulisse.

3. Langenburg-Classic – eine fürstliche Rallye Am Freitag, pünktlich um 19:01, läutet der Nachtprolog den offiziellen Beginn des Wettkampfes ein. Über eine Länge von circa 60 Kilometern führt die Strecke durch die Tiefe des Hohenloher Waldes. Gefahren wird auf asphaltierten, nicht gesperrten Strassen mit Schnittvorgaben, geheimen Zeit- und Durchfahrtskontrollen. Der Nachtprolog trägt den passenden Namen „Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen!“.

3. Langenburg-Classic – eine fürstliche Rallye Der Samstag wird bestimmt durch den „Landtag“ – eine Zuverlässigkeitsfahrt. Die Zuverlässigkeitsfahrt teilt sich auf in zwei getrennte Wettbewerbe. Zum einen die touristische Ausfahrt, die auf einer Gesamtlänge von 240 Kilometern die Teilnehmer zu besonderen landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des Hohenloher Landes führt. Bei dieser Variante werden keine besonderen sportlichen Anforderungen gestellt. Bewertet wird das Auffinden ausgewählter Orte. Im Gegensatz dazu steht die sportliche Ausfahrt mit einer Gesamtlänge von circa 270 Kilometern. Während der Fahrt werden mehrere Gleichmäßigkeits- und Wertungsprüfungen vorgenommen. Gefahren wird auf asphaltierten, nicht gesperrten Straßen mit Schnittvorgabe.

3. Langenburg-Classic – eine fürstliche Rallye Der am Sonntag stattfindende „Bergtag“ ist ein weiterer Höhepunkt der Langenburg-Classic. Die Fahrer müssen eine Berggleichmäßigkeitsprüfung bestehen. Ziel ist, es in zwei Wertungsläufen möglichst zeitgleich einen zwei Kilometer langen „Hillclimb“ zu absolvieren. Im letzen Jahr schaffte es der Pilot eines Fiat 850 Spezial, beide Läufe mit einer Differenz von nur Zweihundersteln zu fahren.

An der Langenburg-Classic 2003 nehmen neben vielen Privatiers auch Werksrennwagen von Porsche, Mercedes-Benz und Audi teil. Classic Driver wird von der Langenburg Classic 2003 vor Ort berichten.Wer an weiteren Informationen oder an einer Teilnahme interessiert ist, hat die Möglichkeit dazu – auf der Retro-Classic oder mit einem Besuch des Internetauftritts der Langenburg-Classic.

Text: J.Philip Rathgen

Fotos: LEO