24 Stunden von Daytona feiern 50. Geburtstag

Die 24 Stunden von Daytona gelten als eines der härtesten Langstreckenrennen der Welt – seit nunmehr 50 Jahren. Für das große Jubiläum im Januar 2012 haben sich schon jetzt viele große Fahrer- und Rennwagen-Ikonen angekündigt.

Zur Feier des motorsportlichen Meilensteins möchten die Organisatoren der 24 Stunden von Daytona, mittlerweile als Rolex 24 at Daytona bekannt, so viele ehemalige Rennfahrer wie möglich auf den Speedway in Florida locken. Und natürlich werden auch viele der klassischen Rennwagen, die in Daytona Erfolge feierten, mit von der Partie sein. Bestätigt wurde bereits die Teilnahme jenes Lola T70 Chevrolet mit der Startnummer 6, der 1969 mit Mark Donahue und Chuck Parson am Steuer nach turbulentem Rennen für Roger Penskes Rennstall den Sieg einfuhr. Es war der erste Titel für Penske auf dem Daytona International Speedway und der erste Triumph für Chevrolet in einem internationalen Langstreckenrennen. Ein weiterer Geburtstagsgast ist der 1968 von Vic Elford, Hans Hermann, Jochen Neerpasch, Rolf Stommelen und Jo Siffert pilotierte Porsche 907 mit Startnummer 54 – der erste von insgesamt 22 Porsche-Rennwagen, die in den vergangenen 50 Jahren den Sieg für Zuffenhausen einfuhren.


Unter den PS-starken Gratulanten findet sich auch der 1962 für Arciero Racing angetretene Lotus-Climax 19B mit Startnummer 96 sowie der Winner der 24 Stunden von 1993, der Toyota Eagle mit Startnummer 98. Auch die eigens für die Rolex Sports Car Series 2012 angefertigten Ferrari 458 Italia werden beim großen Jahresauftakt erwartet – schließlich war schon 1962 mit NASCAR-Legende „Fireball“ Roberts und seinem Ferrari 250 GT SWB ein Rennwagen aus Maranello vertreten. Sein Daytona-Debüt wird dagegen der Audi R8 LMS geben, der 2012 in der Grand-Am Rolex Sports Car Series antritt.

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Classic Driver kann freilich nicht über die 24 Stunden von Daytona berichten, ohne auch die passende Uhr zu erwähnen. Die stählerne Rolex Cosmograph Daytona gilt als eine der seltensten Uhren der Welt: Die Verbindung zwischen Rolex und dem Daytona International Speedway besteht seit 1959 – doch erst seit 1965 trägt die Cosmograph den Namen der berühmten Rennstrecke auf dem Ziffernblatt. Auch heute noch zählt die Daytona zu den wichtigsten Erfolgsmodellen der Uhrenmarke. Weitere Informationen unter www.rolex.com.

Text: Charis Whitcombe
Fotos: Rolex