2. Superfund Oldtimerrallye Wien-Triest ein voller Erfolg

Genau 110 Klassiker machten sich auf den 800 Kilometer langen Weg von Wien nach Triest. Die Strecke führte über Niederösterreich, die Steiermark, Kärnten und Slowenien nach Triest in Italien. Zwischenstationen waren die ÖAMTC-Fahrtechnikzentren Teesdorf, Lang-Lebring und der Rechberg an dem ein Bergrennen in der "Race Class" abgehalten wurde.

Die zweite Ausgabe der Rallye Wien-Triest startete am Donnerstag mit einem Prolog. Die Wiener Vizebürgermeistern Grete Laska ließ es sich nicht nehmen, die Startflagge zum Beginn der Rallye zu schwenken. Als erstes Automobil startete ein Alfa Romeo 1750 SS des Museo Storico Alfa Romeo. Bei der anschließenden Kickoff- Party im Café Stein ließen die Teilnehmer den Tag ausklingen.

Am nächsten Tag starteten die Teilnehmer in Richtung Triest. Am legendären Rechberg mussten die Piloten ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen, denn auf gesperrter Strecke wurden Sonderprüfungen vorgenommen, bevor es über das neu eröffnete ÖAMTC-Testgelände Lang-Lebring in Richtung Pogusch ging. Im Haubenlokal Steirereck entspannten sich Piloten und Co-Piloten bei kulinarischen Genüssen auf höchstem Niveau und tauschten sich über die ersten Erlebnisse der Fahrt aus.

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Am Samstag führte der Weg über die Steiermark, Kärnten, den slowenischen Predil-Pass nach Palmanova und schließlich zum Zielort Triest. Nach einem Dinner, in einem direkt über dem Meer gelegenem Restaurant, ging es am nächsten Tag auf die Piazza d'Unita, den Triestiner Hauptplatz, wo die klassischen Automobile zu einem Corso Aufstellung nahmen.

Neu im diesen Jahr und erstmals in Österreich war die Teilnahme von Rennwagen in der "Race-Klasse". Wagen mit einer FIA-Anhang–K klassifizierung konnten mit entsprechender Sicherheitsausrüstung ausgestattet, auf gesperrten Strecken mit Höchstgeschwindigkeit nach Bestzeiten jagen. Die Einführung der Race-Class war ein voller Erfolg.

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Zum sportlichen Part: Gewonnen hat in der „Competition Class“ das Duo Ingrid Corsmann und Harry Suchentrunk auf Porsche 356 SC Cabrio, gefolgt von Josef Panis und Harald Neger auf Mercedes 300 SL Flügeltürer, sowie Bernhard Jensch und Ing. Andreas Platzer, die mit ihrem Volvo 123 GT den 3.Platz belegten.

Die Race Klasse konnte das Team Bude/Barbach auf Porsche 911 für sich entscheiden, gefolgt von Ing. Werner Fessl und Ing. Richard Holinek auf Lancia Fulvia 1600 HF, sowie dem Team Jürgen Rubasch und Jochen Enenkel auf Mercedes 230 SL Rallye.

In der Wertung der italienischen „Trofeo Moving History“ gewann das Team Vezzelli/Montanini auf Alfa Romeo Junior Spyder vor dem Team Bossi/Arnoldi auf Maserati Merak SS und Panari/Anceschi auf Alfa Romeo GT Junior.

„Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr“, so die Veranstalter Heinz Swoboda und Hannes Stieger. „2005 wird die Rallye Wien-Triest unter Begrenzung der Teilnehmerzahl, Erweiterung der Race-Class und geänderter Streckenführung ihre dritte Auflage finden.“

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.oldtimerveranstaltungen.at.

Kontakt
Swoboda & Stieger OEG
Heinz Swoboda, Hannes Stieger
Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a
A-1080 Wien

E-Mail: [email protected]
Tel.: +43/1/90299-10
Fax: +43/1/90299-37
Mobile: +43/0/6991 328 328 0





Text: J. Philip Rathgen
Fotos: Rallye Wien-Triest


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