„Russian And Northern European Tour“

Bei der „Russian And Northern European Tour“ haben die vier Fahrzeuge der Ferrari Maserati-Gruppe kürzlich Moskau erreicht. Angesichts der bevorstehenden Präsenz auf dem russischen Markt startete der italienische Sportwagenhersteller am 5. März 2004 eine 10.000 Kilometer lange Tour von Modena über Nord Europa nach Moskau. Mit diesem Härtetest soll die Zuverlässigkeit der leistungsstarken Fahrzeuge auf langen Strecken und unter winterlichen Bedingungen der russischen Kundschaft vorgeführt werden.

„Russian And Northern European Tour“ Die Route führte den Ferrari 575M Maranello, den 360 Modena, den Maserati Quattroporte und den Spyder Cambiocorsa über Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Sankt Petersburg nach Russland in die russische Metropole Moskau.

Anlässlich eines Pressetreffens in der Hauptstadt standen die Fahrzeuge bei den Pressevertreter sowie den zahlreichen Gästen natürlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Organisiert wurde dieser erste offizielle Auftritt vom russischen Importeur Mercury. Unter den Anwesenden befanden sich auch der italienische Botschafter Gianfranco Facco Bonetti sowie einige Geschäftsvertreter Italiens.

„Die offizielle Vermarktung beginnt mit der Eröffnung des Automobilsalons in Moskau in der zweiten Hälfte des Monats Mai. Aber bereits heute kann man die Verkäufe einiger hundert Fahrzeuge absehen, die bei Ferrari und Maserati für das Jahr 2004 vorgesehen sind“, kündigte Roberto Ronchi, der Verkaufsleiter bei Maserati an.

Antonio Ghini, Direktor für Öffentlichkeitsarbeit bei Ferrari und Maserati, meinte: „Das Potential des russischen Marktes liegt sicherlich entschieden höher doch traditionsgemäß wollen Ferrari und Maserati ihre exklusiven Kriterien beibehalten und auf die spontane Nachfrage auf dem Markt reagieren, ohne irgendwelche „forcing“-Aktionen zu unternehmen, die nicht Teil der Gruppenpolitik sind“.

In den folgenden Märztagen kehren die Fahrer über die Baltischen Republiken, Polen, die Tschechoslowakei und Österreich zurück nach Modena.

Text: Jan Richter
Fotos: Gruppo Ferrari Maserati