Überraschung bei der ADAC Bavaria Historic

Im Vorfeld der ADAC Bavaria Historic ging es eigentlich nur darum, wer hinter den favorisierten Luciano Viaro und Michaela Mair sowie den Vorjahressiegern Eberhard und Caroline Blumenstock den 3. Platz belegen werde. Doch beide machten nach zunächst souveräner Fahrt am Ende der zweiten Etappe gravierende Fehler und rutschten ab ins Mittelfeld. Nach drei Tagen, einer Gesamtstrecke von 810 Kilometern und 13 Wertungsprüfungen sicherten sich so Josef Höltl und Thomas Mostegel auf einem Renault Alpine A 110 mit einer Strafzeit von lediglich 17,62 Sekunden den Gesamtsieg.

Nur knapp dahinter kamen die auf Porsche fahrenden Teams Norbert Henglein/Günter Röthel (911 SR) sowie Thomas und Alexandra Engl (911 Targa S) im Abstand von 44 und 48 Hundertstel Sekunden auf die Ehrenplätze. Mille Miglia-Sieger Luciano Viaro, der in Italien zu den Stars der Szene zählt, nahm den Fauxpas im Eisstadion von Inzell gelassen: „Bei uns war im falschen Moment Chaos im Cockpit und wir sind beim Rundenzählen durcheinander gekommen. So ist das eben im Sport. Aber nächstes Jahr probieren wir es wieder.“



Zum Auftakt der Bavaria Historic an Fronleichnam kamen wieder mehr als 25.000 Besucher auf das weitläufige Gelände von Schloss Maxlrain bei Bad Aibling. Strahlendes Sommerwetter und rund 3000 Klassiker umrahmten den Start zur ersten Etappe. Die größte Herausforderung der diesjährigen Bavaria Historic war ohne Zweifel die lange Alpenetappe mit einer Länge von gut 400 Kilometern.



Nächstes Jahr feiert die ADAC Bavaria Historic ihr 20-jähriges Bestehen. Von Donnerstag, dem 7. Juni bis Samstag, dem 9. Juni, ist die anspruchsvolle Gleichmäßigkeitsfahrt wieder vom Start- und Zielort Bad Aibling aus in Oberbayern und dem nahen Österreich unterwegs.

Text: Classic Driver
Fotos: ADAC


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