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Ausgabe 30/2009 | 49.990 Abonnenten NEWSLETTER WEITEREMPFEHLEN > EDITORIALDer
Adler ist gelandet. Vierzig Jahre ist es nun her, dass Neil Armstrong
als erster Mensch den Mond betrat – oder, je nach Perspektive, in einem
staubigen Filmstudio in der amerikanischen Wüste der größte Bluff der
Mediengeschichte inszeniert wurde. In jedem Fall möchte die Redaktion
von Classic Driver natürlich nicht aus der kollektiven Jubiläumspolonaise
ausscheren und widmet ihrem Lieblingshimmelskörper das passende „Auto
der Woche“: Statt Lunar Rover Vehicle oder Trabant kommt auf der Themenbrücke
ein falscher, aber äußerst anziehender Aston Martin DBR2 zum
Einsatz. Die amerikanische Firma Rizk hat den Rennwagen von 1957 im
Schutz der Einöde Arizonas täuschend echt nachgebaut – und zwar unter
Verwendung der feuerfesten Aramidfaser Nomex, mit der die NASA auch
ihre extraterrestrischen Erkundungsfahrzeuge verkleidet. Der Neo-Aston
ist somit 1.500 Mal steifer als sein historisches Vorbild und käme sogar
für den lunaren Renneinsatz in Frage – wenn nur die vielen Meteoroiden-Schlaglöcher
nicht wären.
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