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29.05.2008
Mille Miglia 2008: Feucht fröhlich


Am 17. Mai neigte sich die 81. Mille Miglia – unter neuem Management – dem Ende. Der große Unterschied zu den vergangen Veranstaltungen machte sich am Starterfeld bemerkbar – in diesem Jahr waren nicht nur die obligatorischen „Gullwings“ und Ferraris zugelassen, sondern verschiedenste Veteranen des Rallye-Klassikers.
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Die 375 Teilnehmer, die aus mehr als 1.000 Bewerbern zur Mille Miglia 2008 ausgewählt wurden, trugen dank ihrer bunten Vielfalt wesentlich zum Erfolg des Rennens bei. Insgesamt zählten die Organisatoren 800 Personen, die an der Rallye mitwirkten, 8.620 servierte Mahlzeiten, 147 durchquerte Orte und 31,5 Stunden reine Fahrtzeit. Wohl keiner von Ihnen ließ sich in diesen Tagen vom Regenwetter auf der Strecke Brescia-Rom-Brescia abschrecken.



Gewinner der Mille Miglia 2008 ist Luciano Viaro, nebst Sohn und Co-Pilot Antonio Viaro, auf einem Alfa Romeo 1500 Super Sport aus dem Jahre 1928, der vom Alfa Romeo Museum in Arese zur Verfügung gestellt wurde. Antonio Viaro wurde zudem die begehrte „UBI Banca di Brescia Trophäe“ des Titelsponsors überreicht. Das Viaro/Viaro-Team erreichte ganze 29.057 Punkte bei nur 210 Strafpunkten.



An zweiter Stelle folgte mit 27.874 Punkten und 261 Strafpunkten ebenfalls ein Alfa Romeo: der 1930er 6C 1750 Gran Sport des argentinischen Duos Fernand Sanchez Zinny und Juan Bartolomé. Den dritten Platz belegten Gianmaria Aghem und Rossella Conti in ihrem 1938er BMW 328.



Doch letztlich geht es den Teilnehmern der Mille Miglia nicht primär ums Gewinnen, sondern vielmehr um das Privileg, überhaupt teilnehmen zu dürfen.

Text: Charis Whitcombe
Fotos: MM










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