25.07.2012 Ford GT40 Prototyp bei der Gooding-Auktion in Pebble Beach
1964er Ford GT, Chassis GT/104: 5.000.000 bis 7.000.000 US-Dollar
David Goodings Pebble-Beach-Auktion bildet standesgemäß das große Finale der alljährlichen Monterey-Woche an der kalifornischen Westcoast. Die Höhepunkte: einer der ersten Ford GT40, ein Prototyp von 1964, sowie einige seltene Ferrari aus der Sammlung von Sherman M. Wolf.
Der frühe Prototyp mit der Chassisnummer GT/104 trat mit dem britischen Rennstall 1964 in Le Mans an, musste das 24-Stunden-Rennen jedoch frühzeitig beenden. Später wurde der Ford GT – so die korrekte Bezeichnung, der Zusatz „40“ folgte erst bei den späteren Modellen – in die USA verschifft und komplett neu aufgebaut. Und bei Carroll Shelby rennfertig gemacht. Der blaue Rennwagen mit weißen Streifen sicherte sich im Jahr 1965 beim Saisonauftakt in Daytona den dritten Platz in der Gesamtwertung. Damalige Piloten waren Bob Bondurant und Richie Ginther. In jedem Fall schrieb Carroll Shelby mit diesem Rennwagen Geschichte, entsprechend liegen die Preiserwartungen bei 5,0 bis 7,0 Millionen US-Dollar.
1953er Ferrari 340 MM Spider: 4.500.000 bis 6.500.000 US-Dollar
1957er Ferrari 500 TRC: 3.750.000 bis 4.500.000 US-Dollar
Beste Gesellschaft bekommt der Ford GT von den Ferrari-Ikonen des amerikanischen Sammlers Sherman M. Wolf. Angeführt von einem 1960er Ferrari 250 GT LWB Alloy California Spider Competizione, Chassisnummer 1639 GT – eines von nur neun je gebauten Aluminium-Exemplaren dieses Modells. Die Erwartungen für den großartigen Spider mit Renn-Spezifikationen liegen zwischen angemessenen 7,0 und 9,0 Millionen US-Dollar.
1960er Ferrari 250 GT LWB Alloy California Spider Competizione: 7.000.000 bis 9.000.000 US-Dollar
Zum Alloy-Spider gesellen sich noch ein 1953er Ferrari 340 MM Spider für 4,5 bis 6,5 Millionen US-Dollar, ein 1957er Ferrari 500 TRC für 3,75 bis 4,5 Millionen US-Dollar und ein 1985er Ferrari 288 GTO für 750.000 bis 900.000 US-Dollar.