| 11.05.2006 Lotus Cortina Mk I ![]() Gelbrausch Text & Fotos: Mathias Paulokat Sonntag in Deutschland. Sechs Uhr morgens. Die meisten Wecker haben striktes Klingelverbot. Genau die richtige Zeit, um noch zwei, drei Stündchen im Bett zu bleiben. – Oder aufzustehen. Klassiker fahren. Lotus Cortina Mk I um genau zu sein. Wer bitte hat am frühen Sonntagmorgen schon ein solches Vergnügen? Also, nicht lang rumdösen, sondern zackig raus aus den Federn. Jetzt. Sofort. Und wach werden. Ein eiskalter Waschlappen hilft da ungeheuer. Und der drei- bis vierfache Espresso aus dem Kaffeepott sowieso. „Der Lotus Cortina“, murmele ich, „was ist das eigentlich für ein seltsames Fahrzeug?“ Den Espressopott in der einen, einen Stapel Autoliteratur in der anderen Hand, setze ich mich ins Arbeitszimmer und schlage nach. Soviel Zeit muß sein. Anzeige Die Geschichte beginnt in Amerika. In den sechziger Jahren gab es dort eine immense Nachfrage nach sportlichen Automobilen. Und die damaligen Car-Guys der großen Konzernmarken reagierten prompt: Chevrolet stellte die provozierende Corvette Sting Ray auf die Räder, Dodge den Dart und Charger, Mercury versuchte Wind mit dem Cyclone zu machen, Plymouth setzte hoffnungsfroh auf Barracuda, während die Pontiac-Macher ihren Firebird auf die Menschheit los ließen. ![]() Was war mit Ford? |
![]() Gelbrausch ![]() Was war mit Ford? ![]() A Tiger among the pussycats ![]() Mayday, mayday. ![]() Technische Daten |
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