| 13.10.2006 Devaux Coupé ![]() Von der Notwendigkeit des Überflüssigen Text & Fotos: Mathias Paulokat Exklusive Europapremiere. Classic Driver präsentiert das Devaux Coupé. Eine atemberaubende Primadonna mit vollendetem Körper und feurigem Temperament. Formen und Details wie man sie seit der besten Zeit von Bugatti, Delahaye, Talbot und Voisin nicht mehr gesehen hat. Herkunftsland: Australien. Potente Motortechnik aus den USA. Der Zeitgeist: Französisch. Die Epoche: Art Déco, der extravagante Stil der dreißiger Jahre. Devaux und das Überflüssige wird zum Notwendigen: Le superflu, chose la plus nécessaire! ![]() Doch, es gibt sie noch: Idealisten, Visionäre und Pioniere in Sachen Automobil. Und wir denken dabei nicht an die „Think-Tanks“ und Entwicklungslabs der Designabteilungen von Konzernunternehmen. Nein, wir reden hier über die rare Spezies Autoverrückter, die diese Tugenden allesamt verkörpern und zudem noch auf eigene Faust und Rechnung handeln. Echte „Autodidakten“ und Entrepreneurs. Vor wenigen Wochen stellten wir Ihnen Eberhard Schulz und seinen Isdera Autobahnkurier 116i vor. Auch David Clash ist einer dieser Automenschen. Der australische Industriedesigner mit Sitz in Melbourne hat seinen eigenen automobilen Traum auf die Räder gestellt: das Devaux Coupé - eine überaus formschöne Verneigung vor der automobilen Fortbewegung. ![]() „Ich wollte eine Reminiszenz schaffen an die faszinierende Ära, als Autos noch von Künstlern entworfen und von Handwerkern gebaut wurden. Denken Sie an die großen europäischen Tourer der 1930er Jahre, denen die Passion ihrer geistigen Väter aus jedem Betrachtungswinkel anzusehen ist “, so Clash. Das dürfte ihm mit seinem Devaux Coupé gelungen sein. In seiner damaligen Hinterhofwerkstatt zeichnete, tüftelte und entwickelte Clash bereits seit 1988 an seiner „back-yard beauty“, wie die australische Presse den Devaux bezeichnet. Im Februar 2001 erkundete dann der erste Prototyp die Straßen von Melbourne. Weitere Testfahrzeuge folgten, von denen bislang alle jedoch auf dem siebten Kontinent blieben. Anzeige Nun ist das erste Fahrzeug der Kleinserie, der Devaux Nummer 007, in Europa angekommen. Der Hamburger Morgan-Händler und Dayton-Speichenrad-Importeur Lutz Leberfinger hat die Grazie für einen Kunden in die Alte Welt geholt. Und Classic Driver durfte die Barockdiva in Augenschein und zu einer ersten kultivierten Ouvertüre Platz nehmen. Das Auto |
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