Ikonen der Uhrengeschichte No. 8: IWC Portugieser

Ikonen der Uhrengeschichte No. 8: IWC Portugieser

In unserer Serie Ikonen der Uhrengeschichte stellt Experte Gisbert L. Brunner Armbanduhren mit Kultstatus vor. In dieser Woche stechen wir mit der berühmten Portugieser von IWC in See.

Die Entstehungsgeschichte der mittlerweile zur Ikone avancierten Portugieser ist recht ungewöhnlich. Ende der legendären 30er Jahre erreichte die Direktion der International Watch Company – kurz IWC – ein höfliches Schreiben aus Portugal. Zwei portugiesische IWC-Importeure wollten bei den Schweizern präzise Herren-Armbanduhren mit taschenuhrähnlichen Dimensionen und Stahlgehäuse kaufen. In Schaffhausen war zunächst guter Rat teuer und man verfolgte verschiedene Wege um zu einem Ergebnis zu gelangen. Nach einigen Jahren Entwicklungszeit konnte dann circa ab 1941 Modelle mit dem großen Savonnette-Kaliber 98 ausliefern. Die Kunden aus der einstigen Seefahrernation Portugal waren schlichtweg begeistert und so war denn auch der Name Programm.

Ikonen der Uhrengeschichte No. 8: IWC Portugieser

In den 50er und 60er Jahren krähte jedoch kein Hahn mehr nach der bei IWC intern „Spiegelei“ genannten Portugieser. Die Wende kam 1993 als speziell der deutsche Markt wieder nach dem Klassiker verlangte und es zu einem Comeback der Portugieser-Linie kam. Die 2010 vorgestellte Referenz IW545405 mit dem eigenen Handaufzugs-Kaliber 98292 steht für Portugieser-Tradition „at it’s best.“

In der Serie Ikonen der Uhrengeschichte bereits erschienen:

No. 1: Audemars Piguet Royal Oak

No. 2: Breitling Navitimer

No. 3: Bulgari-Bulgari von Bulgari

No. 4: Cartier Santos

No. 5: Chronoswiss Regulateur

No. 6: TAG Heuer Carrera

No. 7: Hublot Classique

Text: Gisbert L. Brunner
Foto: Hersteller

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