Chopard L.U.C 8HF: Mechanisches Dauerwunder

Chopard L.U.C 8HF: Mechanisches Dauerwunder

Autofahrer kennen das zu Genüge: Tempo verlangt immer nach Kraft. In Uhren kosten Hemmungen ebenfalls viel Energie. Mit steigender Frequenz sinkt die Gangautonomie. Normalerweise jedenfalls: Chopard demonstriert am Beispiel des 28,8 Millimeter großen und 4,95 Millimeter hohen Automatikkalibers L.U.C 01.06-L, dass es auch anders geht.

Sein Schwing- und Hemmungssystem vollzieht stündlich 57.600 Halbschwingungen. Das ist immerhin das Doppelte des heutigen 4-Hertz-Standards. Trotzdem bietet das Federhaus 60-Stunden-Gangautonomie. Das 31-steinige Manufakturwerk fertigt die Technologie-Dependance im abgelegenen schweizer Örtchen Fleurier, wohin sich Karl-Friedrich Scheufele, der Chef, gerne in einem seiner Oldtimer zu einer Ausfahrt begibt.

Der Clou: Die neue Hemmung mit ölfrei agierenden Silizium-Komponenten und patentierter Ankerrad-Montage lässt sich prinzipiell in jedem Vier-Hertz-Uhrwerk einsetzen. Das 42-mm-Titanmodell L.U.C 8HF bietet den ersten hundert Werken mit offiziellem Chronometerzeugnis einen würdigen Rahmen.

Weitere Informationen unter www.chopard.com.

Text: Gisbert L. Brunner
Fotos: Chopard

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